Kloster der Entschlafung der Gottesmutter, Pogonja
Geschichte des Klosters der Entschlafung
Laut Legende besiegte im 18. Jahrhundert der Anführer Roman mit einer kleinen Truppe das Heer des Khan Batu. Vor dieser Schlacht träumte der Woiwode in einer Nacht von Nikolaus dem Wunderheiler, der ihm befahl, nicht zu verteidigen, sondern den Feind mutig anzugreifen. Auf dem Gelände dieser Schlacht wurde im Jahr 1634 die Kirche der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter erbaut. An dem Ort, an dem dem Woiwoden dieser prophetische Traum kam, errichtete man außerdem den Tempel des Heiligen Nikolaus.
Die neue Kirche der Entschlafung der Heiligen Gottesmutter wurde auf dem Gelände des Klosters im Dorf durch Spenden berühmter Adliger erbaut als Zeichen der Dankbarkeit für die Genesung, die sie durch das Betrachten der Ikone der Gottesmutter erlangt hatten. Der Bischof Atanasius Schepptitski erklärte das Bild für wundertätig. In den 1770er Jahren wurden auf Spenden der Gemeindemitglieder kostbare Festdekorationen und Kronen hergestellt, die jedoch auf Befehl des österreichischen Kaisers Joseph II. zerstört wurden.
Das Kloster und die Kirche der Entschlafung der Gottesmutter wurden Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut, aber in den Jahren 1946 bis 1950 wurden sie von den Kommunisten zerstört. Die wundertätige Ikone konnte jedoch erhalten bleiben.
Im Jahr 1991 wurde das Kloster wiedereröffnet. Das wundertätige Bild wurde in die neu errichtete Klosterkapelle überführt. Heute zählen das Kloster der Entschlafung und die Kirche im Dorf Pogonja zu den wichtigsten Wallfahrtsorten für griechisch-katholische Gläubige.



Finden Sie die besten Fachleute für Ihr Projekt
Reparatur-, Bau- und Renovierungsspezialisten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung







