10 der interessantesten Sehenswürdigkeiten von Amsterdam

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Begijnhof
Der Begijnhof ist ein Komplex aus hübschen Häuschen, die sich auf dem Niveau mittelalterlicher Straßen befinden – ganze einen Meter unterhalb der anderen alten Gebäude in Amsterdam. Heute gehört dieses Gelände der englischen reformierten Kirche, doch einst befand sich hier ein Kloster für Begine.
Die im 12. Jahrhundert in Europa entstandene religiöse Bewegung der Begine war in den Niederlanden sehr verbreitet. Die Begine führten ein monastisches Leben, lebten in Gemeinschaftshäusern und konnten jederzeit ihre Mitbewohnerinnen verlassen oder sogar heiraten.

Photo: Thinkstock/fotobank.ru
Museum der Tätowierung
Das im November 2011 eröffnete Museum widmet sich der Kunst der Tätowierung von prähistorischen Zeiten bis heute. Die Sammlung umfasst mehr als 40.000 Exponate, darunter Tätowiermaschinen und Nadeln sowie Entwürfe von Tätowierungen aus verschiedenen Epochen und Kulturen. Es gibt auch Objekte, die nicht für schwache Nerven geeignet sind – zum Beispiel ein in Formaldehyd konserviertes Stück tätowierter Haut eines Bostoner Seemanns.

Photo: Amsterdam Tattoo Museum
Museum der Folter
Falls Ihnen der Film „Saw“ gefällt, wird Ihnen auch dieses Museum sicherlich gefallen. Kinder sollten allerdings lieber nicht mitgenommen werden – obwohl der Eintritt für sie kostenlos ist: Selbst Erwachsene benötigen starke Nerven, um sich Bilder anzusehen, die detailliert die Verbrennung von Ketzerinnen zur Zeit der Heiligen Inquisition oder die Guillotine mit den Folterstühlen darstellen.

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Museum für Haschisch, Marihuana und Hanf
Nichts besonders Pikantes oder Verbotenes – und schon gar keine Möglichkeit, hier etwas zu probieren. Dafür gibt es schließlich zahlreiche Straßen und Cafés in Amsterdam. Im Museum für Haschisch und Marihuana kann man etwas über die heilenden sowie Suchtverursachenden Eigenschaften von Hanf erfahren sowie darüber, wie er in vielen Produktionsbereichen eingesetzt wird – von Ölen für Lampen und Poliermitteln für Möbel bis hin zu Hosen, Brillen und Geschirr aus Hanf.

Photo: Rainer Ebert/Flickr.com
Museum Van Gogh

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Der Flohmarkt Waterlooplein
Der größte Flohmarkt der niederländischen Hauptstadt ist ein unverzichtbarer Programmpunkt für jeden Touristen. Neben zahlreichen neugierigen Besuchern gehören hier auch Amsterdamer Modefans und Exzentriker aller Art sowie Theaterkünstler und ernsthafte Sammler hinzu. Im Gegensatz zu anderen Flohmärkten beginnt dieser Markt gegen Mittag und läuft bis in die späte Nacht.

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Wissenschaftszentrum NEMO
Von weitem erinnert das Gebäude dieses Museums für Wissenschaft und Technik an die Nase eines sinkenden Schiffes. Doch innerhalb dieses „Schiffs“ befindet sich eine Fülle von interessanten Dingen. Hier kann man erfahren, warum Blitze funkeln, was während eines Kusses geschieht, wie Satelliten funktionieren und warum Erdbeben auftreten. Das Erwerb von Wissen wird durch Audio- und Videomaterialien unterstützt – diese machen den Besuch fesselnd und unterhaltsam. Daher eignet sich das Museum definitiv nicht nur für „eine kurze Besichtigung“. Am wichtigsten ist jedoch, dass es hier erlaubt ist, die Exponate zu berühren, zu drehen und sogar zu schütteln, um zu verstehen, wie sie funktionieren.

Photo: Thinkstock
Museum Madame Tussauds
Ein Zweig des Londoner Museums für Wachsfiguren. Hier finden sich sowohl Barack Obama als auch Rembrandt, Gorbatschow und Pavarotti, Königin Beatrix mit ihrer Familie – sogar Spider-Man und Lady Gaga: Hunderte von Skulpturen, die ihren Originalen bis ins Detail gleichen.
Das Fotografieren der Meisterwerke ist sehr bequem: In der Nähe der Skulpturen gibt es spezielle Bereiche, an denen man sich neben sie stellen, setzen oder sogar hinlegen kann, um sich harmonisch in die Gesamtkomposition einzugliedern. Besonders neugierige Besucher können auch den kleinen Workshop besuchen, in dem die Wachsfiguren hergestellt werden, und sogar selbst am Modellieren teilnehmen.

Photo: davekentuk/Flickr.com
Schwimmender Blumenmarkt

Der duftendste Ort in Amsterdam. Seit dem Bau des Blumenmarktes an seinem heutigen Standort – dem Singelkanal – sind die Umgebungsbereiche voller Blumendüfte, deren Namen wir oft nicht einmal aussprechen können. Fast 150 Jahre sind bereits vergangen! Heutzutage fahren allerdings keine Boote mehr hierher; alle Pavillons stehen zwar auf dem Wasser, sind aber fest verankert und bewegen sich nicht.
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