Anaphiotika in Athen: Ein kykladisches Dorf unterhalb der Akropolis - otdih.pro

Anaphiotika: Ein Dorf auf den Kykladen, das sich direkt unter dem Akropolis befindet

Schneeweiße Häuschen mit blauen Fensterläden, Treppen, die von Bougainvillea überwuchert sind, und Katzen an jeder Ecke – und all das nicht auf Santorini, sondern mitten in Athen. Anafiotika ist ein winziger Stadtteil mit 45 Häusern, in dem das 19. Jahrhundert auf dem Hang des Akropolis wie eingefroren erhalten geblieben ist.

Geschichte und Kontext

Ein enger Gasse in Anafiotika mit weiß getünchten Wänden und Blumentöpfen
Gassen in Anafiotika – so schmal, dass nur eine Person darin passen kann, und überall Blumentöpfe mit Geranien

Anafiotika {GOOGLE=37.9725,23.7280} ist weder eine Rekonstruktion noch ein Freiluftmuseum. Es handelt sich um einen lebendigen Wohnviertel mit etwa 45 Häusern, die am nordöstlichen Hang der Akropolis in einer Höhe von rund 100 Metern über dem Meeresspiegel erbaut wurden. Es sieht aus wie ein Stück eines kykladischen Inselchens, das zufällig in die Hauptstadt verschoben wurde.

Die Geschichte dieses Viertels beginnt in den 1830er Jahren, als Athen zur Hauptstadt des jungen griechischen Staates wurde. König Otto I. begann mit umfangreichen Stadtbaumaßnahmen und lud Maurer von der Insel Anaf ein – einem kleinen Landstreifen östlich von Santorini. Diese Meister, die Heimweh nach ihrer Heimat verspürten, bauten ihre Häuser auf die Art und Weise, an die sie gewöhnt waren: weiß getünchte Kubusformen mit flachen Dächern, enge Gassen so schmal, dass nur eine Person darin passen konnte, steile Treppen sowie Höfe von der Größe eines Esstisches.

Der Trick, der dazu beitrug, dass dieses Viertel überlebte, war rechtlicher Natur. Nach dem osmanischen Recht, das in Griechenland noch galt, durfte ein Haus, das zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang erbaut wurde und am Morgen bereits Dach und Tür hatte, nicht abgerissen werden. Die Maurer von Anaf arbeiteten schnell – bis in die 1950er Jahre gab es hier mehr als 300 Häuser. Allerdings begannen die Behörden allmählich, die Bewohner umzusiedeln; bis in die 1970er Jahre wurde der größte Teil des Viertels als Selbstbau abgerissen. Nur die 45 Häuser, die wir heute noch sehen, sind erhalten geblieben und werden nun als Denkmal geschützt.

Wie man dorthin kommt

Panoramablick von Anafiotika auf das Dach von Plaka und den Hügel Likavittos
Blick von der Straße Stratonos aus – unten Plaka, in der Ferne Likavittos

Anafiotika befindet sich im historischen Viertel Plaka; es ist am einfachsten zu Fuß von den U-Bahn-Stationen aus zu erreichen.

U-Bahn: Linie 2 (rot), Station Akropoli (Ακρόπολη) {GOOGLE=37.9686,23.7288} – Ausgang zur Straße Makrigianni, danach weitere 10–12 Minuten zu Fuß bergauf durch Plaka. Alternativ: Station Monastiraki (Linien 1 und 3) {GOOGLE=37.9763,23.7256}, von dort aus ebenfalls 12–15 Minuten durch Plaka.

Bus: Linien Nr. 035, Nr. 040, Nr. 230 bis zur Haltestelle „Akropoli“ an der Straße Dionysius Areopagitus.

Befahrtskosten: Einzelticket für 90 Minuten – 1,20 EUR, Tageskarte – 4,10 EUR. Tickets sind in den U-Bahn-Stationen und an Kiosken erhältlich.

Der authentischste Weg führt vom Platz Monastiraki aus die Straße Adrianou entlang, dann nach oben in die Straße Prytaniou oder über die Treppen der Straße Stratonos. Orientierungspunkt ist die Kirche des Heiligen Georg auf dem Felsen. Seien Sie jedoch darauf vorbereitet – die letzten 200 Meter bestehen aus Stufen und engen Gängen, die für Nicht-Eingeweihte etwas schwierig zu bewältigen sein können.

Was man sehen sollte

Die Kirche des Heiligen Georg auf dem Felsen in Anafiotika mit ihrem blauen Dach Die Kirche des Heiligen Georg auf dem Felsen – direkt in den Felsen der Akropolis eingebaut

Anafiotika ist nicht nur eine „Liste von Sehenswürdigkeiten“, sondern bietet ein ganzheitliches Erlebnis. Doch einige Orte verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Kirche des Heiligen Georg auf dem Felsen

**Strenge Regeln – befolgen Sie sie alle ohne Ausnahme:** 1. Die Übersetzung muss in Deutsch erfolgen. Unter keinen Umständen darf die Ursprungssprache verwendet werden. 2. Nur der übersetzte Text wird angegeben; keine Erklärungen, Kommentare oder Anmerkungen. 3. Keine Vorsätze wie „### Antwort:“, „Übersetzung:“ usw. werden verwendet. 4. Der Text darf weder in Anführungszeichen noch in Markdown-Formatierung eingefasst werden. 5. Keine Schlussfolgerungen oder Interpretationen des Inhalts. 6. Jedes Wort wird wörtlich übersetzt. 7. Sollten Sie ein ungewisses Wort nicht kennen, transliterieren Sie es in das deutsche Alphabet. **Inhalt:**

Agios Georgios tu Vraho {GOOGLE=37.9722,23.7285} (17. Jahrhundert) – Eine winzige Kirche, die direkt in den Felsen hineingebaut ist. Weiß getünchte Wände, blauer Dom; von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Dächer von Plaka und den Hügel Likavitos. Die Türen sind üblicherweise morgens geöffnet.

Kirche der Verklärung des Herrn

Metamorphosi Sotiros {GOOGLE=37.9718,23.7278} – Eine weitere winzige Kirche im typischen kikladianischen Stil. Im Inneren befinden sich alte Ikonen; außerdem bietet sie die schönsten Aussichtspunkte des Viertels mit ihren geschwungenen Treppen.

Straße Stratonos

Straße Stratonos {GOOGLE=37.9720,23.7273} – Die untere Grenze von Anafiotika. Von hier aus eröffnen sich Aussichten, die es wert sind, den Berg hinaufzusteigen: Unten die terrakottfarbenen Dächer von Plaka, vorne der Hügel Likavitos, hinter einem die Mauern des Akropolises – der beste Ort für Sonnenuntergangsfotos.

Katzenhöfe

Das ist kein Scherz: Die Katzen von Anafiotika {GOOGLE=37.9724,23.7283} sind längst zu einer eigenen Sehenswürdigkeit geworden. Die Einheimischen füttern Dutzende streunender Katzen, die sich auf Türenschwellen, Fensterbänken und Treppen ausruhen. Katzenliebhaber kommen speziell hierher.

Peripat – Der Umgehungsweg um den Akropolis

Der Spazierweg Peripatos {GOOGLE=37.9714,23.7270} führt von der Nordseite herum um den Akropolis und verläuft direkt über Anafiotika. Von hier aus sieht man das Viertel von oben: weiße Gebäude vor einem grünen Hang. Der Zugang ist frei und der Weg ist rund um die Uhr geöffnet.**Praktische Informationen**

Katzen von Anafiotika auf steinernen Stufen zwischen blühenden Bougainvilleen
Katzen – die wahren Herrscherinnen von Anafiotika

Zugang:** kostenlos, 24/7. Anafiotika ist ein offenes Wohnviertel; es gibt weder Zäune noch Eintrittskassen.

Besuchszeit: Am besten früh am Morgen (07:00–09:00) oder in den Abendstunden (17:00–19:30 im Sommer). Mittags ist es am Südhang unerträglich heiß, Schatten gibt es fast keine, und von 11:00 bis 15:00 sind hier zahlreiche Instagram-Touristen unterwegs.
Beste Jahreszeit: April–Mai sowie Ende September–Oktober. Im April blüht die Bougainvillea – diese violetten „Kaskaden“ auf den weißen Wänden. Im Juli–August macht die Hitze von 38–42°C den Aufstieg besonders mühsam.Wie viel Zeit sollte man einplanen? 40–60 Minuten für einen entspannten Spaziergang durch das Viertel. Man kann diesen Besuch bequem mit einem Besuch des Akropolises (Ticket: 20 EUR, Ermäßigt: 10 EUR; im Winter: 10 EUR für alle) sowie einem Spaziergang entlang der Plaka verbinden.Kombiniertes Ticket für archäologische Sehenswürdigkeiten Athens: 30 EUR, gültig für 5 Tage und umfasst den Akropolis, die Altägore, die Römische Agora, den Tempel des Zeus Olympios und weitere Attraktionen. Es ist online sowie an den Kassen erhältlich – kaufen Sie es am besten im Voraus auf der Website etickets.tap.gr, um lange Wartezeiten zu vermeiden.Tipps für Touristen
Tavernen in der Mnisikleus-Straße in der Plaka in der Nähe von Anafiotika
Mnisikleus-Straße – eine steile Treppe mit Tavernen, nur zwei Minuten von Anafiotika entfernt
Tür mit blauen Läden im kykladischen Stil im Viertel Anafiotika
Typischer Fassade von Anafiotika – ein Stück Kykladen mitten in den lauten Straßen Athens
Schuhe: Nur geschlossene Sportschuhe oder Trekkingsandalen mit rutschfester Sohle. Die Marmorbänke und Steinstufen sind glatt poliert und werden nach dem Regen zu einer Rutschbahn. Schlappen oder High Heels sind ein Garant für Verletzungen.**Strenge Regeln – befolgen Sie sie alle ohne Ausnahme:** 1. Die Übersetzung muss in Deutsch erfolgen. Unter keinen Umständen darf die Ausgangssprache verwendet werden. 2. Übersetzen Sie ausschließlich den tatsächlich lesbaren Text zwischen den HTML-Tags. 3. Bewahren Sie alle HTML-Tags, Attribute sowie src/href-Wege genau so bei, wie sie sind. Fügen Sie keine zusätzlichen Elemente hinzu oder ändern Sie nichts. 4. Verwenden Sie weder Anführungszeichen noch andere Formatierungen wie Markdown-Headings. 5. Fügen Sie keine Gedanken oder Erklärungen hinzu – übersetzen Sie jedes Wort wörtlich. 6. Sollten Sie bei einem Begriff unsicher sein, transliterieren Sie ihn in das Deutsche. **Inhalt:**

Respektieren Sie die Anwohner: Hier leben tatsächlich Menschen – etwa 20–25 Familien. Schauen Sie nicht in die Fenster, berühren Sie nichts an den Türen und machen Sie keinen Lärm. Die Wäsche, die an den Leinen hängt, dient nicht der Dekoration für Ihre Fotos, sondern ist jemandes Wäsche.

Wasser: Bringen Sie mindestens 0,5 Liter Wasser mit. Es gibt keine Trinkbrunnen in diesem Viertel; die nächste befindet sich am Eingang zum Akropolis-Gebiet.

Navigierung:** Google Maps zeigt nicht alle Pfade an. Orientieren Sie sich an den Schildern „Anafiotika“ an den Hauswänden und gehen Sie nach oben in Richtung des Akropolis-Felsens. Es ist unmöglich, sich zu verirren – das Viertel ist sehr klein; jeder Abstieg führt Sie wieder zurück nach Plaka.

Fotos:** Das Morgenlicht (07:00–08:30) erzeugt sanfte, warme Farbtöne ohne scharfe Schatten. Am Abend beleuchtet die Sonne den Akropolis-Felsen über Ihrem Kopf – auch das sind hervorragende Fotos. Ein Weitwinkelobjektiv ist erforderlich, da die Gassen sehr eng sind.

Wo Sie in der Nähe essen können:

**Καφενείο Ψυρρή (Kafeneio tou Psyrri):**** Am Ausgang von Anafiotika, im oberen Teil von Plaka, befinden sich mehrere kleine Tavernen in der Straße Mnisikleous {GOOGLE=37.9737,23.7268}. Musaka: 9–12 EUR; griechischer Salat: 7–8 EUR; Hauswein ab 4 EUR pro Glas.

Taverne „Scholarchio“** {GOOGLE=37.9742,23.7275} in der Straße Tripodon: Seit 1932 geöffnet; abends Live-Musik im Stil des Rebetiko. Vorspeisen: 5 EUR; Hauptgerichte: 10–15 EUR.

Kaffee:** Nach dem Aufstieg genießen Sie gerne einen frappé (3–4 EUR) oder einen Fredo-Espresso (3,50 EUR) in einer der Cafés in der Straße Adrianou unten.

Günstige Optionen:** Suvlaki-Pita können Sie für 3–3,50 EUR in „Kostas“ auf dem Platz Agia Irini {GOOGLE=37.9768,23.7270} kaufen – die lange Warteschlange spricht für sich selbst. Öffnungszeiten: Mo–Do 09:00–16:00, Sonntag geschlossen.

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