Burgen der Region Lwiw: Oleszkko, Zolochiw, Podhorce - otdih.pro

Die goldene Hufeisenmedaille: Burgen der Region Lwiw – Oleszkow, Zolochiw und Podhorce

Drei legendäre Schlösser in der Region Lwiw bilden eine einzigartige Touristenroute – die „Goldene Hufeisenroute“. Olесьko, Zolochiw und Podhorce bewahren 600 Jahre Geschichte in sich. Wir erklären, wie man dorthin selbst fahren kann, wie viel der Eintritt kostet und was man unbedingt sehen sollte.

Geschichte und Kontext: Was ist die „Goldene Hufeisenform“?

Die „Goldene Hufeisenform“ ist ein touristischer Rundweg, der drei Schlösser im Gebiet der Oblast Lwiw miteinander verbindet. Alle drei Festungen wurden im 13. bis 16. Jahrhundert erbaut und spielten eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der westlichen Grenzen des Rus-Ukraine gegen mongolisch-tatarische Überfälle sowie türkische und krimtatarische Angriffe.

Der Name des Rundwegs rührt daher, dass sich die Schlösser in Form eines Bogens (einer Hufeisenform) um Lwiw herum befinden und so eine historische Rundfahrt ermöglichen. Jedes Schloss besitzt seine eigenen architektonischen Besonderheiten und erzählt von einer bestimmten Epoche.

Alle drei Schlösser sind auf der Liste des UNESCO-Welterbes und stehen unter dem Schutz von Museumsreservaten. Der Rundweg ist sowohl bei ukrainischen Touristen als auch bei Ausländern, die sich für mittelalterliche Architektur und die Geschichte Osteuropas interessieren, sehr beliebt.

Olesko – die wichtigste Festung der „Goldenen Hufeisenform“

Innenraum des Schlosses Olesko mit Ausstellung von Rüstungen und Waffen des 15. Jahrhunderts
Im Museum Olesko werden seltene Rüstungen und Waffen verschiedener Epochen ausgestellt.

Das Schloss Olesko ist das westlichste und am besten erhaltene der drei Schlösser. Es wurde in den 1370er Jahren auf einem Hügel erbaut, von dem aus man eine weite Sicht über die umliegende Landschaft hat. Die Form des Schlosses ist dreieckig; die drei Türme sind durch Mauern mit einer Dicke von 3 bis 4 Metern miteinander verbunden.

Die Hauptattraktion von Olesko ist seine Museumssammlung. Hier werden Rüstungen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, Waffen, alte Bücher sowie Porträte polnischer und ukrainischer Adliger ausgestellt. In einem der Saale befindet sich außerdem eine Ausstellung, die dem privaten Leben der Könige gewidmet ist – Möbel, Geschirr und Alltagsgegenstände aus dem 16. Jahrhundert.

Planen Sie für Ihren Besuch in Olesko mindestens 2 bis 3 Stunden ein. Der Aufstieg auf die Türme erfordert eine gute körperliche Verfassung – die Treppen sind schmal, die Stufen unregelmäßig und es gibt keine Geländer. Kinder unter 7 Jahren könnten die Höhe fürchten.

Zolochiw – eine Festung mit Kellergewölben

Die unterirdischen Gänge des Schlosses Zolochew mit Ziegelgewölben und archaischer Bauweise
Die feuchten unterirdischen Gänge von Zolochew führen tief in die Erde – eine faszinierende Führung

Das Schloss Zolochew befindet sich in der Stadt Zolochew, etwa 30 km von Olesko in Richtung Lwiw entfernt. Es wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut, erhielt aber seine heutige Form nach einer Rekonstruktion im 17. Jahrhundert durch einen polnischen Adligen.

Zolochew ist bekannt für sein unterirdisches System – unter dem Schloss befindet sich ein Netzwerk aus Tunneln und Kellergewölben, das angeblich zu nahegelegenen Quellen führte. Touristen werden zwei Hauptkammern gezeigt, deren Tiefe etwa 12 Meter beträgt. Wichtig zu beachten: Die Tunnel sind sehr feucht; die Temperatur liegt selbst im Sommer bei +8–10°C – daher ist es erforderlich, eine warme Jacke mitzunehmen.

Architektonisch gesehen ist Zolochew kompakter als Olesko – es handelt sich um eine viereckige Festung mit vier Türmen an den Ecken. Die Museumsausstellung konzentriert sich auf die Militärgeschichte: Artillerie des 16. und 17. Jahrhunderts, Rüstungen, Porträts von Kommandeuren. Die Besichtigung dauert in der Regel 1,5 bis 2 Stunden.

Podgortsy – ein Schloss mit Park

Das Schloss Podgortsy mit seinem Spiegelbild im Teich im Park
Podgortsy ist das einzige der drei Schlossanlagen, das als Palast und nicht als Festung erbaut wurde

Das Schloss Podgortsy befindet sich im Dorf Podgortsy und liegt an der südwestlichen Spitze des „Hufeisens“. Es wurde in den 1610er Jahren als Residenz des polnischen Adligen Stanisław Koniecpski erbaut, nicht als Militärfestung.

Podgortsy unterscheidet sich von den beiden anderen Schlossanlagen. Es handelt sich um einen Renaissance-Palast mit Befestigungselementen, der von einem Park und einem Teich umgeben ist. Die Fassaden sind mit Schnitzereien verziert; im Inneren befinden sich Fresken aus dem 17. Jahrhundert. Das Schloss wirkt gemütlicher und weniger imposant als seine Nachbarn.

Im Park vor dem Schloss kann man spazieren gehen und das Spiegelbild im Teich fotografieren – das sind die schönsten Bilder für soziale Medien entlang der gesamten Route. Im Inneren wurde die Inneneinrichtung eines Schlosses aus dem 17. Jahrhundert nachgebildet: Möbel, Gemälde und Gegenstände des Adels. Dauer der Besichtigung: 1,5 Stunden.

Wie gelangt man zu den Schlössern der „Goldenen Hufeisen“?

Überblick über die drei Schlösser der ‘Goldenen Hufeisen’ vor dem grünen Hintergrund
Drei Schlösser bilden eine einzigartige Touristenroute mit einer Länge von 40–50 Kilometern.

Der Ausgangspunkt der Route ist Lwiw. Alle drei Schlösser befinden sich in einem Radius von 40 Kilometern um die Stadt.

Option 1: Organisierte Ausflüge (der bequemste Weg)

In der Innenstadt von Lwiw bieten Dutzende von Agenturen Tagesausflüge zu den Schlössern der „Goldenen Hufeisen“ an. Preis: 55–75 EUR pro Person in einer Gruppe von 8–15 Personen. Der Ausflug beinhaltet den Transfer, die Dienste eines Reiseführers auf Ukrainisch/Russisch/Englisch sowie Eintrittskarten. Dauer der Fahrt: 10–12 Stunden, einschließlich Besichtigung aller drei Schlösser und Mittagessen.

Reservieren Sie am besten einen Tag oder zwei im Voraus über ein Hotel oder direkt bei den Agenturen auf dem Marktplatz in Lwiw. Beliebte Unternehmen: „Silk Road Travel“, „Lviv Odyssey“, „Ukraine Tour“.

Option 2: Mietwagen (für selbstständige Reisende)

Mit einem Mietwagen können Sie am Flughafen Lwiw über Booking.com, Rentalcars.com oder lokale Unternehmen fahren. Preis: ab 35 EUR pro Tag für Fahrzeuge der Kompaktklasse (z. B. Volkswagen Polo, Skoda Octavia).

Route von Lwiw aus:

  • Lwiw → Olesjko: 45 km, 1 Stunde auf der Autobahn E30 in Richtung polnischer Grenze (Schild „Sudowa Wisnia“)
  • Olesjko → Solochew: 30 km, 45 Minuten (nordwärts durch das Dorf Dobrowljany)
  • Solochew → Podhorzy: 35 km, 50 Minuten (südwestlich durch Jazlowez)
  • Podhorzy → Lwiw: 40 km, 1 Stunde (kürzester Heimweg)

Die Straßen sind in gutem Zustand, aber sehr schmal. Die Einheimischen fahren oft aggressiv – seien Sie vorsichtig. Parkplätze bei allen Schlössern sind kostenlos.

Option 3: Öffentliche Verkehrsmittel (sparsam, aber zeitaufwendig)

Von Lwiw aus fährt ein Bus zum Schloss Oleszko (Haltestelle „Zentralny Bahnhof“), Linie 270 in Richtung Strusów–Sudowa Wisnia. Die Fahrtdauer beträgt 1,5 Stunden; die Fahrkarte kostet 2–3 EUR. Die Busse fahren 4–6 Mal am Tag, aber die Fahrpläne sind unregelmäßig.

Von der Haltestelle in Oleszko sind es 2 km zu Fuß oder mit einem Taxi für 2–3 EUR zum Schloss.

Busse nach Zolochiw und Podhorce fahren noch seltener. Diese Option eignet sich nur, wenn Sie viel Zeit haben und es nicht eilig ist.

Was zu sehen ist: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten jedes Schlosses

Schloss Oleszko

  • Nordturm: Der höchste Turm, 20 Meter hoch. Auf der Spitze befindet sich eine Aussichtsplattform; von dort aus hat man einen Überblick über die ganze Umgebung. Der Aufstieg ist steil und umfasst 54 Stufen.
  • Rüstungsmuseum: Im Ostturm sind vollständige Waffensätze aus dem 15.–17. Jahrhundert ausgestellt, darunter seltene türkische Helme und persische Waffen.
  • Porträtgalerie: Porträte polnischer Könige, litauischer Fürsten und ukrainischer Adliger aus dem 16.–18. Jahrhundert. Jedes Porträt ist mit Informationen auf Ukrainisch und Englisch versehen.
  • Bischofszimmer: Eine rekonstruierte Inneneinrichtung aus dem 17. Jahrhundert mit Möbeln, Kerzen und alten Büchern.
  • Keller: Hier sind Artefakte aus Ausgrabungen zu sehen – Münzen, Keramik, Waffensplitter.

Schloss Zolochiw

  • Untergrundräume: Die Führung dauert 30–40 Minuten. Ein Führer führt die Gruppe durch ein Labyrinth aus Gängen und erzählt Legenden über die unterirdischen Gänge – allerdings sind die meisten dieser Geschichten frei erfunden. Vergessen Sie nicht, eine Taschenlampe mitzunehmen oder das Licht Ihres Telefons zu nutzen.
  • Waffensammlung: Eine riesige Sammlung von Artillerie aus dem 16.–17. Jahrhundert – von leichten Kanonen bis hin zu Mörsern. Es gibt detaillierte Beschreibungen der technischen Eigenschaften dieser Waffen.
    Kapelle: Eine kleine Kapelle innerhalb der Burg mit originellen Fresken.
  1. Beobachtungsterrasse auf dem Südwestturm: Von hier aus hat man Panoramablick auf die Stadt und die Umgebung.
  2. Burg Podgortsy

    • Schlossgarten: In Stil des 17. Jahrhunderts restauriert. Hier zu spazieren macht mehr Spaß als in den Museumsräumen anderer Burgen.
    • Prunksaal: Ein riesiger Raum mit hohen Decken, geschmückt mit Fresken mythologischer Motive. Hier fanden Bälle und Empfänge statt.
    • Privatzimmer des Magnaten: Schlafzimmer, Büro, Garderobe mit Gegenständen und Kleidung des 17. Jahrhunderts.
    • Küche: Eine rekonstruierte Schlossküche mit originalem Geschirr und Utensilien. Interessant für neugierige Touristen.
    • Teich und Park: Der ideale Ort zur Erholung zwischen den Besichtigungen. Hier leben Enten und Gänse; man kann ihnen Brot füttern.

    Praktische Informationen: Öffnungszeiten und Preise

    Alte Mauern und Türme der Burg, mehrere Meter dick
    Drei Meter dicke Mauern der Burg widerstanden Belagerungen über 300 Jahre lang

    Burg Olesko

    • Adresse: Zamkovaya-Straße 1, Olesko
    • Öffnungszeiten: Di–So 9:00–17:00, Mo geschlossen. In den Sommermonaten (Juni–August) bis 18:00 geöffnet. Letzter Eintritt 1 Stunde vor Schließung.
    • Eintrittspreis: 80 UHR (Erwachsene), 40 UHR (Kinder 6–16 Jahre), Kinder unter 6 Jahren kostenlos. In Euro entsprechen dies etwa 2,4 EUR bzw. 1,2 EUR.
    • Führungen: Gruppenführungen auf Ukrainisch/Russisch – zusätzlich 150 UHR pro Person für Gruppen von 5–8 Personen. Privatführungen auf Englisch: 300 UHR pro Stunde.
  • Fotoaufnahme: Überall ist Fotografie erlaubt, und es fallen keine zusätzlichen Gebühren dafür an.

Zollochew Castle

  • Adresse:
  • <[{"name": "Address", "value": "Gruševskogo-Straße 2, Zolochew"}, {"name": "Opening Hours", "value": "Di–So 10:00–18:00, Mo ist Ruhetag. Besichtigung der Kellergewölbes ist nur von 10:00 bis 17:00 möglich. Die letzte Einlasszeit ist um 16:00.
  • Eintrittspreis: 80 Uhrungen (erwachsen), 40 Uhrungen (Kinder). Der Besuch der Kellergewölbes kostet zusätzlich 30 Uhrungen. Insgesamt ergibt sich damit ein Preis von 110 Uhrungen für den vollständigen Zugang (3,30 EUR).
  • Führer: Es wird empfohlen, einen Führer zu buchen, da man sonst die Sehenswürdigkeiten nicht richtig verstehen kann. Der ukrainischsprachige Führer kostet 150 Uhrungen pro Gruppe, der englischsprachige Führer 300 Uhrungen.

Zamok Podhortsy

  • Adresse:
  • Öffnungszeiten:
  • Eintrittspreis:
  • Guides:
  • Fotografieren: Überall ist das Fotografieren er zulassen, und es werden dafür keine zusätzlichen Gebühnen erhoben.

Zolochew Castle

  • Adresse: Gruševskogo-Straße 2, Zolochew
  • Öffnungszeiten:
  • Eintrittspreis:
  • Erwachsene: 80 Uhrungen (normaler Preis), 90 Uhrungen (mit Eintrag zur Kellergewölbe)
  • Kinder:
  • 6–12 Jahre:
  • 12–18 Jahre:
  • Special offers:
  • <>[{"name": "Family Package", "value": "Für Familien mit Kindern: 70 Uhrungen pro Person.
  • Additional information:
  • Guides:
  • November–März: Die Burgen sind nur in eingeschränktem Betrieb (bis 16:00 Uhr), es ist kalt, und die Kellergewölbe in Zolochiv sind noch frostiger.
  • Vermeiden Sie Feiertage in der Ukraine (Unabhängigkeitstag am 24. August, Ostern nach dem orthodoxen Kalender) – die Burgen sind dann überfüllt und Führer in den lokalen Sprachen sind oft nicht verfügbar.

    Ratschläge für Touristen

    Was Sie mitnehmen sollten

    • Bequeme Schuhe: Die Böden in den Burgen sind uneben und es gibt Aufstiege zu den Türmen. Turnschuhe oder Wanderschuhe sind unerlässlich. Damen sollten auf hochhackige Schuhe verzichten.
    • Warme Jacke: Selbst im Sommer weht auf dem Turm in Olesjko kalter Wind, und in den Kellergewölben von Zolochiv liegen die Temperaturen bei +8–10°C. Tragen Sie daher ein Sweatshirt oder eine leichte Jacke mit.
    • Leuchte oder Stirnlampe: In den Kellergewölben von Zolochiv gibt es nur am Eingang natürliches Licht; ansonsten ist es dunkel. Die Lampe auf dem Handy reicht oft nicht aus.
    • Wasser und Snacks: In der Nähe der Burgen gibt es keine oder nur sehr bescheidene Cafés. Kaufen Sie Wasser und Snacks vor dem Ausflug in Lwiw.
    • Sonnenschutzcreme und Hut: Von Mai bis August ist die Sonne sehr stark und reflektiert von den Steinwänden.
    • Tuch oder Lappen: Benutzen Sie ein Tuch, um sich nach dem Besuch der Kellergewölbe die Hände abzuwischen – es ist dort feucht und schmutzig.

    Was Sie vermeiden sollten

    • Eile: Versuchen Sie nicht, alle drei Burgen an einem Tag zu besichtigen. Planen Sie mindestens 10–12 Stunden ein. Wenn Sie nur 6 Stunden Zeit haben, wählen Sie eine Burg aus.
    • Einzelnachgang in die Kellergewölbe: Gehen Sie nicht ohne Führer in die Kellergewölbe von Zolochiv. Der Labyrinth ist leicht zu verwirren und das Mobilfunksignal funktioniert dort oft nicht.
    • Oberbekleidung beim Aufstieg: In den unteren Etagen der Burgen ist es heiß, auf den Türmen kalt. Tragen Sie mehrere Schichten Kleidung, damit Sie die Jacke ausziehen können.
    • Sturmwetter: Wenn eine Gewittergefahr droht, verzichten Sie auf Aufstiege zu den Türmen. Der Blitz kann genau dort einschlagen, wo der Turm am höchsten ist.

    Wo Sie in der Nähe essen können

    Bei den Burgen selbst gibt es keine Cafés. Essen finden Sie nur in den nahegelegenen Städten.

    **Strenge Regeln – befolgen Sie sie alle ohne Ausnahme:** 1. Die Übersetzung muss in Deutsch erfolgen. Unter keinen Umständen darf die Ausgangssprache verwendet werden. 2> Geben Sie ausschließlich den übersetzten Text an – ohne Erklärungen, Kommentare oder Vorworte. 3> Fügen Sie keine Phrasen wie „Hier ist die Übersetzung“ oder ähnliches hinzu. 4> Formatieren Sie den Text nicht mit Anführungszeichen, Markdown-Code oder ähnlichem. 5> Übersetzen Sie jedes Wort wörtlich – ohne Auslassungen, Zusammenfassungen oder Paraphrasierungen. 6> Sollten Sie bei einem Begriff unsicher sein, transkribieren Sie ihn in das deutsche Alphabet statt ihn in der Ausgangssprache zu belassen. **Inhalt:**

    In der Nähe von Olessko (das Dorf Olessko) In den kleinen Imbissen im Zentrum des Dorfes werden Borschtsch, Wareniki und eingelegte Gurken angeboten. Der Durchschnittspreis beträgt 50–80 Hrywnja (1,5–2,4 EUR). Die Qualität ist durchschnittlich, aber die Gerichte sind nahrhaft.

    In der Stadt Zolochiw Es ist etwas besser. Es gibt einige Cafés auf dem zentralen Platz. Die Bäckerei „Zolochiwskaja Bulka“ backt guten Brot und Brötchen; außerdem wird dort Kaffee angeboten.

    In der Nähe von Podhorzy Im Dorf Podhorzy selbst gibt es nichts Besonderes. Wenn Sie jedoch weitere 5 Kilometer in Richtung Zolochiw fahren, finden Sie ein Café im Dorf Zolochiwski Stawok. Dort wird hervorragender Borschtsch zubereitet und Fleisch angeboten. **Tipp:** Es ist am besten, ein fertiges Mittagessen aus Lwiw mitzunehmen. Kaufen Sie im Supermarkt Brot, Käse, Wurst, Tomaten und Wasser. Veranstalten Sie dann ein Picknick auf der Wiese vor dem Schloss Podhorzy – es wird schön und lecker sein. **Wo man fotografieren kann:**

    • Olessko:** Der beste Aussichtspunkt befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Schlosses, von wo aus alle drei Türme zu sehen sind. Fotografieren Sie zwischen 6 und 7 Uhr morgens oder zwischen 18 und 19 Uhr abends – die Lichtverhältnisse sind dann ideal.
    • Zolochiw:** Das Schloss sieht von der westlichen Seite besonders gut aus, wenn Sie auf den Hügel hinter dem gegenüberliegenden Haus steigen. So erhalten Sie einen schönen kombinierten Blick auf das Schloss und die Stadt darunter.
    • Podhorzy:** Der beste Bildausschnitt entsteht, wenn sich das Spiegelbild des Schlosses im Teich im Vordergrund befindet. Fotografieren Sie an einem windstillen Tag von der südwestlichen Ecke des Parks aus.
    **Sprachhinweise:** Alle Reiseführer und Museumspersonal sprechen Ukrainisch. Sie verstehen auch Russisch, aber es wird empfohlen, sich auf Ukrainisch oder Englisch zu unterhalten. In den Touristengebieten von Lwiw ist Englisch häufiger verbreitet. **Nützliche ukrainische Phrasen:**
      „Odin kvitok“ – Ein Ticket. „Dye tualyet?“ – Wo ist die Toilette? „Skіl'ki koshtuє?“ – Wie viel kostet das? „Dyakuyu“ – Danke.
    **Sicherheit:** Die Gebiete rund um die Schlösser sind für Touristen sicher. Es gibt fast keine Straftaten. Die Regeln entsprechen denen im gesamten Ukraine.

    • Lassen Sie wertvolle Gegenstände niemals unbeaufsichtigt im Auto.
    • Fassen Sie sich beim Betreten der Türme an die Geländer – allerdings sind diese dort eher spärlich vorhanden.
    • Fotografieren Sie keine Militäranlagen oder Kasernen (solche befinden sich in der Nähe der Schlösser nicht, aber man kann nie vorsichtig genug sein).
    • Kreditkarten funktionieren überall, aber ziehen Sie in Lwiw Bargeld ab – in den Dörfern gibt es keine Geldautomaten.

    Nützliche Informationen

    Entfernungen zwischen den Schlössern und Fahrzeit:

    • Lwiw ↔ Olesjko: 45 km, 1 Stunde mit dem Auto
    • Olesjko ↔ Solochew: 30 km, 45 Minuten
    • Solochew ↔ Podhorzy: 35 km, 50 Minuten
    • Podhorzy ↔ Lwiw: 40 km, 1 Stunde

    Reiseradius: Ein annähernder Kreis mit Lwiw als Zentrum; der Radius beträgt etwa 40–50 km. Es ist möglich, alle drei Schlösser an einem Tag besichtigen zu können, ohne in Eile zu geraten.

    Mobilfunk: Überall ist kein gutes Netzverbindung vorhanden, aber die wichtigsten Anbieter (Vodafone, Kyivstar, lifecell) sind erreichbar. Kaufen Sie eine SIM-Karte am Flughafen Lwiw für 15–30 EUR (vorausbezahlbar).

    Internet: In den Schlössern gibt es kein WLAN. In der Stadt Solochew befindet sich ein Café mit WLAN; in Olesjko und Podhorzy nicht.

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