Konstantin-Turm




Der äußerste nördliche Teil der genuesischen Festung ist nach dem römischen Kaiser Konstantin benannt (Regierungszeit 306–337). Die Turm war ein zentrales Verteidigungselement der mittelalterlichen Stadt Kaffa. Von dort aus führten die Festungsmauern mit fünf von Soldaten bewachten Toren weiter. Bis heute sind alle drei Mauern des Konstantinturms erhalten geblieben. Forscher gehen davon aus, dass der Turm tatsächlich dreimalwandig konzipiert war. Da er im Inneren offen war, konnte eine dreimalwandige Festung für ihre Verteidiger nicht zur Falle werden, falls die Feinde die Stadt einnahmen. An der Basis erreichen die Mauern des Turms eine Dicke von bis zu zwei Metern. Außen zeichnen sich oben am Himmel deutlich die steinernen – nach der Restaurierung auch Ziegelsteinen – Zinnen ab. Unten übergehen die Mauern des Turms in gewinkelte Verstärkungen, sogenannte Konsolen, die dem Bau zusätzliche Stabilität verliehen und bei Stürmen auf See die Wucht der Wellen am Fundament abfederten. Der Turm erhob sich damals mehrere Meter über dem Ufer. Im Jahr 1475, nachdem Kaffa unter den Angriffen der Türken gefallen war, wurde an den Turm eine zusätzliche Steinverstärkung angebaut – der sogenannte türkische Bastion.
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