Wie in einem erstarrten Märchen: Das See Abraham in Kanada

Der Abraham Lake befindet sich in Alberta, einer der Provinzen im Westen Kanadas. Er ist ziemlich groß und äußerst malerisch. Allerdings ist er nicht berühmt wegen seines klaren Wassers oder seiner schönen Landschaften. Im Winter gleicht er einem unterirdischen Reich – plötzlich, als wäre er durch den Zauber eines bösen Hexers erstarrt und gefroren.

Als hätte man mit einem Zauberstab gewunken – und plötzlich war alles erstarrt!))

Der See Abraham ist nach einem Bürger namens Silas Abraham benannt, der bereits im 19. Jahrhundert in dem Tal des großen Flusses Saskatchewan lebte. Wahrscheinlich hat er in seinem Leben etwas Gutes getan – auf jeden Fall wurde seine Meinung berücksichtigt, als man einen Namen für den See suchte. Der See ist künstlichen Ursprungs und entstand im Jahr 1972 beim Bau des Bighorn-Damms. Trotz seiner künstlichen Herkunft unterscheidet er sich in seiner Farbe nicht von den anderen Bergseen dieser Gegend.

Mit dem Einsetzen der Kälte geschieht ein Wunder: Die Oberfläche des Sees friert zusammen mit den Luftblasen ein, die aus dem Boden aufsteigen. Es handelt sich um Methanblasen, die durch das Leben der Unterwasserpflanzen entstehen. Die Größe dieser Blasen variiert, und es gibt viele davon. Man sagt, dass es beängstigend ist, über diese mit schönen Mustern verzierte Eisoberfläche zu gehen – man kann den Boden nicht sehen, nur die langen Säulen aus weißen, gefrorenen Blasen, die wie aus der Tiefe aufsteigen. Je kälter es wird, desto tiefer friert der See zu und desto länger werden diese Blasensäulen. Zudem ist die Oberfläche mit Rissen und Spalten bedeckt. Es sieht wunderschön und faszinierend aus – aber man möchte am liebsten so schnell wie möglich an einen sicheren Ufer gelangen ))

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