Das Rätsel der Korallenburg | otdih.pro

Das Rätsel der Korallenburg2 Fotos

Edward Leedskalnin wurde 1887 auf dem Gebiet des heutigen Lettlands geboren. Über seine Kindheit ist kaum etwas bekannt; einige Quellen behaupten, er stamme aus einer armen Familie und habe die Schule nicht weiter als bis zur vierten Klasse besucht. Dennoch war er ein sehr kluger Junge, der gerne las und viel Zeit mit Büchern verbrachte. Im Alter von 26 Jahren verlobte sich Edward mit Agnes Scuffs, einem Mädchen zehn Jahre jünger als er – doch die Hochzeit fand nie statt; nur einen Tag vor der Zeremonie brach seine Verlobte das Versprechen.

Mit gebrochenem Herzen reiste der unverheiratete Edward in Nordamerika. Dort arbeitete er zunächst im Holzeinschlag in Kanada, später in Kalifornien und Texas.

Um 1919 wurde bei Edward Tuberkulose diagnostiziert; er zog daher in wärmere Regionen – nach Florida – in der Hoffnung, dort gesund werden zu können. Mit seinem angesparten Geld kaufte er ein kleines Stück Land, auf dem er die nächsten zwei Jahrzehnte verbrachte. In dieser Zeit arbeitete er an seinem exzentrischen Projekt: dem Korallenpalast.

Er nannte sein Grundstück „Rock Gate Park“ – wörtlich übersetzt „Park der steinernen Tore“. Sein Werk widmete er Agnes, dem Mädchen, das nie seine Frau wurde. Nachts, im Licht einer Lampe, bearbeitete Edward mit eigenen Händen mehr als 1100 Tonnen Korallen – ohne die Hilfe spezieller Werkzeuge, sondern nur mit Materialien, die ihm zur Verfügung standen, wie alten Autoteilen. Später kaufte er ein größeres Grundstück und konnte seine Korallenblöcke an einen anderen Ort transportieren.

Zuerst baute er ein Haus aus Korallen und Holz; später errichtete er den gesamten Denkmalkomplex, der heute als „Korallenpalast“ bekannt ist und eine Sehenswürdigkeit Floridas darstellt. Ursprünglich hielt Edward sein Werk vor Besuchern geheim – doch später beschloss er, den Menschen die Möglichkeit zu geben, dieses Wunder zu bewundern. Er behauptete, das Rätsel der ägyptischen Pyramiden gelöst zu haben und seinen Palast genau nach diesem Prinzip gebaut zu haben.

Wie es dem schmächtigen Edward Leedskalnin gelang, mit eigenen Händen riesige Megalithen – jeweils mehrere Tonnen schwer – zu bearbeiten, bleibt bis heute ein Rätsel.

Um den „Korallenpalast“ herum liegt eine Art Geheimnis. Einige Theorien besagen, dass Edward die magnetische Energie der Erde nutzte; er selbst bestritt dies nicht, doch sein Geheimnis blieb ungelöst.

Nach Edwards Tod wurde sein Werk genauer untersucht – schließlich fand man in der Mitte des Grundstücks, innerhalb des Palastes, ein seltsames Gerät: eine metallene Konstruktion mit eingebauten Bandmagneten. Doch das Rätsel seiner Bauweise blieb weiterhin ungelöst.

Im November 1951 wurde Edward ins Jackson Memorial Hospital in Miami eingeliefert; er erlitt einen Schlaganfall und starb am 7. Dezember 1951.

Später wurde der Korallenpalast weiter fertiggestellt und verbessert; heute zieht er zahlreiche Touristen an.

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