Arbeiterverein der Kommunikationsbranche (“Kommunikationsclub”)2 Fotos
**Kulturhaus der Kommunikationsmitarbeiter (“Club der Kommunikation”)**
Der Bau des Kulturhauses mit einem Saal für 740 Personen begann im Jahr 1927, und am 31. März 1929 fand seine feierliche Eröffnung statt. Neben dem Zuschauersaal verfügte das Haus über einen Sportsaal, ein Schießstand, eine Bibliothek sowie Ruheräume.
**Dieses Kulturhaus hat eine nicht einfache Geschichte.** Während seiner 80-jährigen Existenz beherbergte es verschiedene Institutionen, doch wie auf der Hauptseite seiner Website geschrieben steht, „hat es fast nie seine kulturelle Ausrichtung geändert und blieb stets ein Stützpfeiler der ästhetischen Bildung vieler Generationen“. Über die Jahre hinweg diente es als Offiziersheim, Postbeamtenclub, Kulturhaus der Kommunikationsmitarbeiter sowie Zentrum für Kultur der Kommunikationsbranche. Nachdem es am 9. Dezember 1999 in kommunale Eigentum übergegangen war, wurde es zum **Zentrum für Kultur des Kyjiwer Rajons**.
**Unter den Verdiensten dieses Kulturhauses für die kulturelle Gesellschaft der Stadt möchte ich besonders eines hervorheben:** Von 1964 bis 1966 fand in dem Kulturhaus der Kommunikationsmitarbeiter die Literaturwerkstatt unseres berühmten Landsmannen, Dichters Boris Alexejewitsch Tschitschibabin, statt. Genau dort wurde das **Tschitschibabin-Zentrum** gegründet und weitergeführt.
**Ich möchte zitate aus dem Vortrag eines ehemaligen Teilnehmers der Werkstatt, Juri Miloslawskij, bei einer Feier zum 45-jährigen Jubiläum der Gründung der Werkstatt am 7. Februar 2009 vorstellen.**
“…Die Literaturwerkstatt beim Kulturhaus der Kommunikationsmitarbeiter – dieses Wort wurde in der kurzen Bezeichnung dieser Einrichtung normalerweise weggelassen, was ihre Bedeutung übermäßig erweiterte. Die Leitung der Werkstatt vertraute Boris Alexejewitsch Tschitschibabin diese Aufgabe bereits Anfang Januar 1964 an; fast sofort darauf erfuhren die Dichten in Charkiw davon. Doch das erste praktische Treffen ffand am Abend des 5. Februar 1964 statt. Ich habe nie mit ihm gestritten, aber wir haben uns auch nie vollständig einigen können… Die Literaturwerkstatt Tschitschibabins ging weit über die zeitlichen und räumlichen Grenzen, in denen sie stattfand, hinaus. Tschitschibabin war ein natürlicher Lehrer – ein Lehrer für all jene jungen Menschen in Charkiw, die eine Leidenschaft für Literatur entwickelten. Alles, was ich über russische Literatur weiß, alles, was ich darin verstehe, begann mit seinen Anleitungen. Und ich bin nicht der Einige. Ich kenne auch andere Menschen, bei denen diese erste Beziehung zu russischer Literatur durch Boris Tschitschibabin geformt wurde. Bis heute spüre ich dies deutlich. Ich stelle mir immer vor, wie Boris würde interpretieren bestimmte Texte – und betrachte die Texte dabei quasi durch seine Augen…“
“…Eines Taches nach dem Trettin gen kamen wir, leicht angetrunken, die Pfützen in der Nähe der ‚Spiegelnden Strömung‘ vorbei. (Zuvor hatte ich nämlich eine älterer Autor, der in der Werkstatt schlechte Gedichte vorgegelesen hatte, heftig kritisiert.) Während wir mit unseren langen Beins und unseren ‚krähenbebek Beine‘ st steps durch the puddles, Tschitschibabin sagte zu mir: ‚Weißt du, Jura, warum du so streng kritisizierst diese Schriftsteller, die nichts anderes können als schreiben Gedichte? Wenn sie nicht würden schreiben Gedichte, was würnten sie dann tun? Sie würd trinken Wodka, schlagen ihre Frauen oder verhalten sich wie Rowdians. Oder sie würden zu Hause sitzen und sich die Hockeyreports ansehen oder schauen schlechte Filme. Aber trotz all dem sehnen sie sich nach dem Schönen. Und du verstehs das nicht?’ But I didn’t understand anything at that time; I was only 16 or 17 years old. It was only many years later that I realized how right he was! Literature is precisely about extracting something beautiful from what is otherwise rather dull and miserable in human existence – regardless of the political system, country, or era. People simply cannot tolerate living in its pure form, as it is. Just as we suffer from the effects of too strong alcohol, so too is life itself often unbearable for us… It was precisely the spiritual atmosphere that literature creates and the attraction it exerts that Boris Tschitschibabin managed to convey to us. I will never forget this… I don’t remember it with my mind; I remember it with every cell of my being. And the best memories of the Tschitschibabin-Literature Workshop, the ‚House for Friends‘, were written by Raisa Gurina…”
*(These “best memories” can be found at: ndgazeta.org.ua/?p=170)*
#1solica_history


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