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] Das Gebäude weist eine komplizierte, „Käfer“-ähnliche Struktur auf und verfügt über insgesamt 13 Eingänge. Die heutige Karte von Charkiw weist fälschlicherweise nur zwei Abschnitte mit jeweils zwei Eingängen unter der Adresse Čičibabina 3 aus. Tatsächlich führen alle Abschnitte des „Schwejnik“-Blocks sowohl auf die Čičibabina-Straße als auch auf die Danilevskij-Straße; alle haben die Adresse Čičibabina 3 (siehe Foto des 11. Eingangs, der auf die Danilevskij-Straße führt). Dieses Gebäude ist in die Liste der Trauerstätten der jüdischen Bevölkerung Charkiwes aufgenommen, was durch eine Gedenktafel belegt wird. In diesem Haus, im 11. Eingang, lebte von 1929 bis 1940 der bereits erwähnte berühmte Charkiwer Jakow Gelfandbein. Hier ist ein kurzer Auszug aus seinem Buch „Der Fluss der Erinnerungen“ über diese Jahre seines Lebens: „Hier befindet sich das Gebäude ‚Schwejnikov‘ an der 2. Koltseva-Straße, dem Namenstag des 8. Sowjetskongresses – die Wiege meiner Schuljahre in den 30er Jahren… Hier ist auch mein Fenster im dritten Stock, das nach Westen geht, sowie der kleine Balkon. Auf diesem Foto, vermutlich aufgenommen vom gleichen deutschen Piloten, ist das Gebäude im Vordergrund, in der Mitte zu sehen; sein heller, quadratischer Baukörper fällt sofort ins Auge. Für uns war dies damals ein wahrer Palast – nachdem wir zuvor in einer winzigen Zimmerchen auf der Malogončarovska-Straße gelebt hatten, nur fünf Meter groß und mit kleinen, dunklen Fenstern… Sonnenschein, viel Luft und Licht – die Welt schien uns hier wie auf einem Tablett zu liegen. Vom Balkon aus, diesem geliebten Ort der Erholung, konnten wir in den verbotenen Spazierstunden einen guten Überblick über Teile Charkiwes erhalten: die Gebiete unterhalb der Klotschkovskije-Hänge, die Lysaja- und Holodnaja-Gora-Berge sowie die massive Ziegelbauweise der Holodnogorskaja-Kirche. Nach links blickte man auf den Kuppel des Südbahnhofs und auf das weiße Gebäude der Holodnogorskaja-Gefängnis, das von allen Seiten sichtbar war. Nach rechts öffnete sich der Blick in die Ferne – in die Hauptstadt unseres Vaterlandes, jene damals geheimnisvolle Moskau…“ Und aus einem privaten Brief: „Alle Blöcke meines Hauses sind im Grunde genommen identisch und unterscheiden sich nur durch individuelle Merkmale… Mein Block ging auf die Danilevskij-Straße hinaus. Lassen Sie uns über die Čičibabina-Straße in den Hof des Gebäudes Nr. 3 gehen und dann unter den Eingang treten, um in den Garten auf der Danilevskij-Straße zu gelangen. Entlang der rechten Wand gehen wir bis zum Eck und biegen dann direkt nach rechts ab – der erste Eingang auf der rechten Seite, dritter Stock; wenn man von der Fassade aus schaut, links, Hausnummer 78. Das Küchenfenster und der Balkon…“ Adresse: Boris-Čičibabina-Straße 3. Quelle: vk.cc/1Xvnxb.
#Charkov #Харьков #Geschichte_der_Hauptstadt
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