Kiewer Wüste
Für diejenigen, die es nicht wissen: Die folgende Information ist neu für sie – es stellt sich heraus, dass es in Kiew auch eine „Sahara“ gibt. Genau darüber werden wir Ihnen jetzt erzählen.
Zum ukrainischen „Sahara“ gelangt man in nur 10 Minuten von der nächstgelegenen U-Bahn-Station Poznjaki aus. Die Wüste besteht aus einer großen, menschenleeren Halbinsel, in deren Zentrum früher ein See existierte. Interessanterweise sind in diesem Gebiet überhaupt keine Anzeichen von Zivilisation zu erkennen.


Wie es typisch für eine Wüste ist, ist auch der ukrainische „Sahara“ reich an Sand – dort gibt es sogar Oasen. Ein unverwechselbares Merkmal der Landschaft sind alte Rohrleitungen, die auf die Existenz früherer Industriegebiete hindeuten. Gelegentlich findet man auch etwas Pflanzenwuchs sowie kleine Bäume, die das Gebiet in zwei Teile unterteilen.
Die Wüste ist auf beiden Seiten von Seen umgeben; dahinter befinden sich Datschenanlagen. Von einigen Orten aus bietet sich eine Aussicht auf einen Teil des rechten Ufers sowie auf den Prospekt Bajana, neue Gebäude und Häuser.



Wie man dorthin gelangt: Entweder von der U-Bahn-Station Poznjaki oder von der Station Osokorki aus. Vom Bahnhof Poznjaki aus ist es jedoch etwa 5 Minuten schneller. Der Weg führt an dem Supermarkt Epicenter vorbei sowie durch ein noch nicht fertiggestelltes Baugelände – es ist möglich, dass dieses später mit einem Zaun umgeben wird. In diesem Fall müsste man dann von der Station Osokorki aus weiterfahren.
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