Iljinski-Leuchtturm
Lichtsignal des Leuchtturms am Kap St. Ilja.




Der westliche Teil der Feodosia-Bucht stellte tatsächlich eine erhebliche Gefahr für den Schiffsverkehr dar: Die felsige und gefährliche Küste bei Kap Ilja schien den Eingang zur Bucht zu verbergen. Während der Herbst- und Winterstürme gerieten hier häufig Schiffe in Seenot, und es wurde schon lange Zeit als notwendig erachtet, dieses gefährliche Gebiet mit einem Leuchtturm zu markieren. Die Probleme bei dem Bau des Leuchtturms wurden schließlich gelöst – und zwar auf eine eher wundersame Weise. Ende der 1890er Jahre brachte Ewdokija Nikolajewna Rukawischnikowa, die Ehefrau eines Wirklichen Staatsrates, ihren schwer an Tuberkulose erkrankten Sohn aus Moskau nach Feodosia. Das günstige Klima und tägliche Spaziergänge in der Nähe von Kap Ilja halfen dabei, seine Krankheit zu überwinden. Ewdokija wollte der Stadt dankbar sein und schwor sich, mit ihrem bescheidenen Vermögen einen Leuchtturm an dieser gefährlichen Stelle zu bauen. Erst am 17. Februar 1989 begann der Lichtsignalgeber des schwedischen Systems von Lindbergh tatsisch zu funktionieren.
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