Der Palast des Emirs von Bukhara - Lernen wir die Ukraine kennen! - otdih.pro

Der Palast des Emirs von Bukhara

Es diente als Residenz des Emirs von Bukhara am südlichen Ufer der Krim. Das Gebäude wurde nach den Plänen des Stadtarchitekten N. G. Tarassow errichtet und besteht aus einem zweistöckigen Baukörper aus Kertscher Stein im maurischen Stil. In diesem Stil verschmelzen rechteckige, polygonale und halbkreisförmige Formen organisch miteinander – ebenso Portiken, Terrassen, Loggien und Belvedere. Den maurischen Charakter des Palastes unterstreichen außerdem die feinen Schnitzereien an den Säulen mit exquisiten Kapitellen, die Balustraden sowie die Rahmen der hufeisenförmigen Fenster und der gezackte Parapet über dem Gesims. Das Grundstück erwarb der Emir von Bukhara bereits Ende des 19. Jahrhunderts und ließ darauf einen Park sowie vier Gebäude errichten; von diesen hat bis heute nur der Palast überdauert. Das Anwesen, das der Emir selbst „Dilkiso“ nannte (türkisch für „fesselnd, bezaubernd“), blieb in seinem Besitz – bis zu seinem Tod im Jahr 1911 – sowie in dem seines ältesten Sohnes bis 1917. Nach der Etablierung der Sowjetmacht wurde das Gebäude verstaatlicht. Am 25. März 1921 wurde hier das Östliche Museum von Jalta eröffnet. Während der faschistischen Besatzung erlitt das Palastgebäude erheblichen Schaden: Der Aerosolarium und die Wetterstation wurden zerstört, und auch der Park litt erheblich. Anfang der 1970er Jahre fanden neben Restaurierungsarbeiten auch Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen statt. Heute dient das ehemalige Palastgebäude als Bibliothek für die Gäste des Militärkurorts Jalta – leider ist der Zugang für Touristen daher nicht möglich.

Finden Sie die besten Fachleute für Ihr Projekt

Reparatur-, Bau- und Renovierungsspezialisten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung

Empfohlene Artikel