--- Expedition auf die Balkanhalbinsel – Kroatien, Plitvicer Seen ---
Unsere Expedition erreichte den Nationalpark Plitvice Seen spät in der Nacht. Dieser einzigartige Ort auf der Erde ist von den Gewässern des Flusses Korana geformt, die über die Jahrtausende hinweg durch das Kalksteinmaterial geflossen sind und dabei Barrieren aus Travertin gebildet haben. Diese natürlichen Dämme haben in ihrer Verlaufung 16 malerische Seen, 140 Wasserfälle sowie 20 Höhlen geschaffen.
Der Höhenunterschied zwischen dem oberen und dem unteren See beträgt 133 Meter. Die Gewässer fließen durch Wasserfälle von einem See in den anderen über. Haben Sie schon einmal gesehen, wie Champagner in eine Pyramide aus leeren Gläsern gefüllt wird? Der Champagner wird nur in das obere Glas gegossen, und wenn dieses voll ist, fließt er in die Gläser in den unteren Reihen. Genau so funktioniert es auch hier. Das ist bereits mein dritter Besuch in Kroatien – zuvor bin ich nie an diesem Ort gewesen. Deshalb bin ich trotz des heftigen Regens in den Park gegangen. Tatsächlich sind wir dort zweimal hingegangen: morgens und am Nachmittag. Ganz früh am Morgen, während es noch regnete, wagten sich nur einige Mitglieder unserer Gruppe in den Park. Als wir ins Hotel zurückkamen, zeigte sich die Sonne, und so fuhren wir noch einmal dorthin – allerdings an einen anderen Ort…
Um in den Park zu gelangen, mussten wir mit einem kleinen Boot auf die andere Seite des unteren Sees fahren:
Im Park gibt es hölzerne Wege. Ohne sie wäre es unmöglich, sich durch das Gestrüpp zu bewegen:
Oft verlaufen diese Wege direkt über den Wasserfällen – man geht darunter entlang, und unter den Füßen rauscht das Wasser:
Viele Seen sind mit heruntergefallenem Laub, Ästen und Baumstämmen bedeckt; diese werden schnell von Kalkpflanzen überwuchert. Im Laufe der Zeit versteinern sie und bilden feste Ablagerungen, die Flüsse blockieren. Das Wasser fließt allmählich diese Dämme weg und bildet neue Wasserfälle.
Während unseres Spaziergangs passierten wir unzählige Wasserfälle – von kleinen bis zu riesigen:
Wenn der Wald lichter wurde, führte der Pfad über den Boden:
Beim Verlassen des Parks sahen wir eine riesige Menge von Touristen in Regenmänteln. So hätte man eigentlich in den Park gehen sollen – aber wir waren alle bis auf die Haut nass geworden:
Am Nachmittag zeigte sich wieder die Sonne, und so fuhren wir an einen anderen Ort des Parks:
Unser „sonniges Glück“ währte jedoch nicht lange – wieder begann es zu regnen, und so suchten wir Schutz unter Felsen:
Zum oberen Teil des Parks gelangte man durch eine große Lücke in den Felsen:
Stay Tuned!
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