--- Viktoria-Fall ist der höchste Wasserfall der Welt. ---
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Der Victoria Falls ist der größte Wasserfall der Welt und zählt zu den schönsten Orten Afrikas.>
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Alle Wasserfälle, die ich zuvor gesehen hatte, bestanden aus ziemlich schmalen Wasserströmen – dieser hingegen ist ein riesiges Tal, fast zwei Kilometer breit und so tief wie ein dreißigstöckiges Gebäude. Seinen Namen erhielt der Wasserfall von einem schottischen Forscher; er war der erste Weiße, der dieses Naturwunder entdeckte, und benannte es zu Ehren von Königin Victoria. Die örtlichen Stämme waren jedoch nicht so romantisch und nannten ihn einfach „Donnernder Rauch“ – aufgrund des Lärms und der Wolke aus Spritzwasser, die über dem Tal aufstieg. Wir besuchten den Wasserfall, flogen darüber mit einem Hubschrauber und wagten sogar einen Besuch im „Teich des Teufels“ – einem kleinen Bereich am Rande des Wasserfalls. So etwas kann man in zivilisierten Ländern kaum vorstellen, aber in Afrika ist alles möglich…
Leider befanden wir uns während der Trockenzeit und konnten den Wasserfall nicht in all seiner Pracht sehen. Ich habe daher Postkarten mit Aufnahmen des Wasserfalls in der Regensaison gemacht.
Was wir tatsächlich sahen, war jedoch folgendes:
Der Wasserfall wird von zwei Ländern begrenzt: Der östliche Teil gehört Simbabwe, der westliche – das größte und schönste Gebiet – Zimbabwe. Diese Aufnahme wurde vom östlichen Ufer gemacht, aber bald werden wir an den Ort gelangen, von dem aus der „Donnernde Rauch“ aufsteigt.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Wasserfalls, auf dem Territorium von Zimbabwe, befinden sich Menschen; von dort aus hat man die beste Aussicht. Zwischen Simbabwe und Zimbabwe gibt es eine Brücke, über die Touristen außer den üblichen Grenzkontrollen auch das Angebot nutzen können, mit einem Tarzan-Geschirr zu springen.
Ein weiteres Erlebnis für Touristen ist ein Flug mit einem Deltaflieger über dem Wasserfall – darin passen zwei Personen: der Pilot und ein Passagier. Letzterer wird mit einem normalen Sicherheitsgurt befestigt, ähnlich wie in einem Kinderfahrgeschäft. Rechts und links befinden sich zwei kleine Metallgriffe, an die man sich während des Fluges festhalten muss. Diese seltsame Flugkonstruktion erreicht eine ziemliche Höhe – doch das Gefühl ist, als würde man auf einem Hocker fliegen. Bei der geringsten Windböe beginnt der Deltaflieger zu schaukeln. Ich mag Fliegen sehr, aber dieses Erlebnis war eher… eigenartig. Man durfte weder Kamera noch Telefon mitnehmen; an das Flügel des Deltafliegers war nur eine Kamera befestigt, die gelegentlich Aufnahmen machte.
Danach wechselten wir zu einem uns vertrauteren Luftfahrzeug – einem Hubschrauber. Vom Cockpit aus konnte man problemlos fotografieren; ich machte einige Aussichtsaufnahmen des Wasserfalls. Das ganze weite Gebiet mit dem Wasser und den Inseln ist der Fluss Sambesi, der über den Wasserfall stürzt.
Der Canyon unterbricht den Lauf des Flusses und bildet somit den Victoria-Fall:
Die Hubschrauberpiloten sagten, dass in der Regensaison der Dampf so hoch aufsteigt, dass es unmöglich ist, darüber zu fliegen. Die Piloten flogen mehrere Runden, damit wir den Wasserfall von allen Seiten fotografieren konnten.
Nach dem Wasserfall fließt der Fluss durch einen langen und gewundenen Canyon; dort machten wir Rafting-Touren.
Von dieser Perspektive aus sieht man die Brücke zwischen Zimbabwe und Simbabwe sowie den Staudamm, den die Einwohner von Simbabwe gebaut haben, um Strom zu erzeugen.
Noch einige weitere Aufnahmen des Wasserfalls:
Für diejenigen, die mit dem Hubschrauber fliegen möchten, stehen zwei Optionen zur Verfügung: eine 15-minütige oder eine halbstündige Flugtour. Die erste Option beinhaltet nur einen Rundflug über den Wasserfall; die zweite – unsere Wahl – umfasst auch einen Flug durch den Canyon.
Plötzlich geschah etwas Unerwartetes: Wir flogen sehr tief über dem Boden, als der Hubschrauber plötzlich in den Canyon stürzte. Wir befanden uns nur zwei bis drei Meter über dem Wasser – von Sicherheitsvorkehrungen konnte man in diesem Moment nicht sprechen… Der Pilot flog sehr schnell; alles erinnerte stark an eine Szene aus „Star Wars“. Bei jeder Kurve stürzte der Hubschrauber mit voller Geschwindigkeit ab. Als wir schließlich aus dem Canyon herauskamen, atmeten alle erleichtert auf.
Diese Aufnahme habe ich hinzugefügt, um Ihnen zu zeigen, wie stark der Hubschrauber schaukeln kann – die rechte Seite ist die Mittelstütze des Hubschraubers.
Am nächsten Tag fuhren wir zum „Teich des Teufels“. Uns wurde ein Boot gegeben, und man brachte uns zur Livingston-Insel. Von dort aus entdeckte der Entdecker erstmals den Wasserfall und benannte ihn zu Ehren der Königin. Uns begrüßte ein Afrikaner, der wie ein Jamaikaner aussah…
Die Hauptattraktion der Insel ist „der Toilettenbesuch mit Aussicht“. Um zu verstehen, was das bedeutet, muss man die Konstruktion von der anderen Seite betrachten… Man sollte annehmen, dass Livingston bei diesem Anblick an die Königin gedacht hat…
Man führte uns zum Abgrund… Während wir uns dem „Teich des Teufels“ näherten, wurde die vorherige Gruppe langsam weggebracht.
Der „Teich des Teufels“:
Es ist sehr schwierig, dorthin zu gelangen – aufgrund des steilen Abstiegs und der scharfen Steine muss man springen, was das Erlebnis noch intensiver macht… In der Mitte des „Teiches“ ist es zwei Meter tief; am Rand gibt es einen natürlichen Rand, der verhindert, dass die Badenden in den Wasserfall stürzen. Ein Reiseleiter überwacht die Besucher und sorgt dafür, dass niemand zu nahe an den Abgrund kommt… Im „Teich“ ist alles ruhig – doch nur ein Meter entfernt tobt eine wilde Kraft…
Der Reiseleiter sagte, dass diejenigen, die besonders mutig sind, vorsichtig bis zum Abgrund kriechen dürfen. Alle wollten es versuchen – jetzt hat jeder so eine Aufnahme in seinem Archiv. Man muss allerdings zugeben, dass der Reiseleiter uns währenddessen an den Beinen festhielt… Später erzählte er, dass im Wasserfall durch diese Aktion jährlich durchschnittlich ein Tourist ums Leben kommt…
Nach einer Weile kletterten wir aus dem „Teich“ heraus – und die nächste Gruppe wurde hineingeführt…
Stay Tuned!
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