Entweder ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung – oder vielleicht beides zusammen?
Einige von uns bevorzugen es, in ihrem eigenen Haus zu leben – ruhig, friedlich, wobei man die Nachbarn fast gar nicht wahrnimmt; außerdem kann man dort sogar einen eigenen Kleingarten anlegen oder sogar einen Swimmingpool bauen. Andere wiederum mögen es, in den oberen Etagen eines Mehrfamilienhauses zu leben, um den Rhythmus einer großen Stadt zu spüren und gleichzeitig alle Vorzüge der Zivilisation in unmittelbarer Nähe zu haben – seien es Einkaufszentren oder Nachtclubs.

Wie man weiß – es gibt so viele Menschen, wie viele Meinungen es auch gibt. Allerdings lassen sich eine Wohnung und ein Einfamilienhaus tatsächlich kombinieren. Diese Art von „Hybrid“ wird in der Fremdsprache „Townhouse“ genannt.
Ein Townhouse vereint die Vorteile einer Stadtwohnung mit denen eines Einfamilienhauses. Es handelt sich um einen Komplex aus mehrstöckigen, komfortablen Cottages mit separaten Eingängen, die durch Seitenwände miteinander verbunden sind und über eigene Grundstücke verfügen – deren Größe zwischen 100 und 400 Quadratmetern liegt.
Wohnungen in Townhouses eignen sich ideal für Menschen, die der Hektik der Großstadt entfliehen möchten, aber weder den Wunsch noch die finanziellen Mittel haben, ein Einfamilienhaus außerhalb der Stadt zu kaufen. Es handelt sich um eine praktische, komfortable und wirtschaftliche Wohnform für Personen des mittleren und oberen Mittelsstands.

Jedes Cottage umfasst nicht nur Wohnflächen von etwa 150 bis 300 Quadratmetern, sondern auch einen eigenen Garagenplatz sowie Stellplätze für weitere Fahrzeuge. In Townhouses wird in der Regel eine vertikale Raumaufteilung angewendet: Im Erdgeschoss befinden sich in der Regel Küche, Wohnzimmer, technische Räume und Nebenräume; im Obergeschoss liegen Schlafzimmer, Kinderzimmer und Arbeitszimmer. Es gibt auch Townhouses mit einem Kellergeschoss – alle Ebenen verfügen über eigene Sanitäranlagen.

Vorteile eines Townhouses gegenüber einer Wohnung:
1. **Umweltfreundlichkeit**: Die Grundstücke, auf denen Townhouses gebaut werden, befinden sich in grünen Gebieten, weit entfernt von verkehrsreichen Autobahnen und Industriegebieten. Gleichzeitig liegen diese Siedlungen in der Regel in unmittelbarer Nähe der Stadt – meist innerhalb einer 20- bis 30-minütigen Fahrzeit.
2>**Eigener Grundstück**: Direkt neben dem Haus steht oft ein eigenes Grundstück, auf dem man Blumen pflanzen, eine Sonnenterrasse anlegen oder sogar einen kleinen Pool bauen kann.
3>**Parkplatz direkt am Haus**: Der Parkplatz befindet sich in der Nähe des Hauses und bietet Schutz vor Wetterbedingungen wie Regen oder Kälte.
4>**Ausgebaute Infrastruktur**: Townhouses verfügen über eine gut entwickelte Infrastruktur, die den täglichen Bedarf der Bewohner abdeckt.
5>**Sicherheit**: Das Gelände wird in der Regel von Sicherheitskräften bewacht.

Nachteile im Vergleich zu einer Wohnung: Eine Wohnung ist in der Regel günstiger – doch die jährlichen Kosten für Nebenkosten, Beiträge für die Infrastruktur sowie weitere Verpflichtungen werden in der Regel höher ausfallen als bei einem Townhouse. In Summe übersteigen diese Kosten daher oft die äquivalenten Ausgaben für eine Wohnung in einem Townhouse.
Finden Sie die besten Fachleute für Ihr Projekt
Reparatur-, Bau- und Renovierungsspezialisten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung







