Mythen über das Internet
Heutzutage ist es kaum vorstellbar, eine Welt ohne Internet zu leben – es hat sich fest in unser Leben eingeschlichen. Selbst die Warteschlangen bei den Sparkassen werden allmählich seltener, da viele Zahlungen über das World Wide Web vorgenommen werden können. Gleichzeitig verschwinden die Mythen und Legenden um das Internet jedoch nicht, im Gegenteil: Sie werden immer häufiger und erscheinen mit jedem Tag noch beängstigender. Lassen Sie uns einige der beliebtesten dieser Mythen genauer betrachten und versuchen, sie zu entlarven.

Myth Nummer eins: Alle im Internet gesammelten Informationen kann man auch aus anderen Quellen erhalten. Klar, das ist möglich – aber stellen Sie sich nur vor, wie viel Zeit, Energie und Nerven das erfordern würde. Die Technologien haben sich entwickelt und entwickeln weiterhin rasant, doch der menschliche Faktor bleibt bestehen und wird in den nächsten tausend Jahren wohl kaum verschwinden. Zum Beispiel könnte man nicht zu einer bestimmten Veranstaltung eingelassen werden, oder die Person, die die benötigten Informationen besitzt, könnte im Urlaub sein oder einfach beschäftigt sein. Zudem sind die Medien entweder nicht so schnell bei der Informationsweitergabe oder berichten überhaupt nicht über das, was einem interessant und nützlich ist.

Myth Nummer zwei: Die meisten Internetnutzer haben eine gestörte Psyche. Ja, solche Menschen gibt es tatsächlich. Für sie ist das Internet eine Möglichkeit, problemlos zu kommunizieren – unabhängig von der Gesellschaft und ihren moralischen Normen. Aber schließlich sind nicht alle Menschen so! Wir versichern Ihnen: Die Mehrheit der Nutzer sind ganz normale Menschen, die das Internet ausschließlich aus Notwendigkeit nutzen – sei es für die Arbeit oder zur Entspannung. Beispielsweise spielen sie Online-Spiele oder chatten mit Freunden. Der größte Vorteil des Internets in dieser Hinsicht ist seine nahezu unbegrenzte Reichweite: Mit Freunden aus Australien zu kommunizieren, ist durch das Internet viel günstiger und schneller als per Telefon – stellen Sie sich nur vor, wie lange ein Brief per Post dauern würde.

Myth Nummer drei: Menschen fliehen vor der Realität ins Internet. Es hat den Eindruck, als würden einige Interessen des Menschen aus dem Bereich des täglichen Lebens in den Bereich der virtuellen Kommunikation verlegt; die Entstehung neuer Themen, neuer Begriffe und Jargons erweckt den Eindruck eines „parallelen Daseins“. In der Regel stabilisiert sich die Situation jedoch mit der Zeit. Kurz gesagt: Ständig vor dem Monitor zu sitzen, wird irgendwann langweilig.

Myth Nummer vier: Nur Einsame benötigen die Kommunikation im Internet. Haben Sie eine „Vkontakte“-Seite? Haben Sie sie aus Langeweile eingerichtet – oder weil es Sie interessiert, was Ihre Freunde und Bekannten so tun? Wenn letzteres der Fall ist, dann handelt es sich dabei um einen Mythos. Andererseits kann das Internet tatsächlich einem einsamen Menschen helfen – insbesondere indem es ihm eine seltene Vielfalt an persönlichen Kontakten bietet, die im „nicht-virtuellen“ Leben kaum möglich sind.

Myth Nummer fünf: Die Nutzung des Internets schadet der Gesundheit. Ja, die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr hoch – aber wiederum hängt alles davon ab, wie viel Zeit man am Computer verbringt. Wenn jemand den ganzen Tag Spiele spielt oder Filme anschaut, dann hat das nichts mit dem Internet zu tun. Alles hängt vom Einzelnen ab. Selbst die Hersteller von Computern warnen ihre Kunden davor, gesundheitliche Vorschriften zu missachten.
Das Internet ist ein Werk des Menschen – und nur der Mensch kann entscheiden, wie er mit seinem eigenen Schöpfung umgeht.
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