Katharine Hepburn wurde am 12. Mai 1907 geboren; später gab sie ihr Geburtsjahr um mehr als zwei Jahre zurück und angab stattdessen das Geburtsdatum ihres jüngeren Bruders – den 8. November 1909.2 Fotos
Sie wuchs als sportbegeistertes Mädchen auf, liebte körperliche Aktivitäten, trug Hosen und kurze Haare und nannte sich sogar den männlichen Namen Jimmy. Ihre Grundbildung erhielt sie zu Hause. Nachdem sie das College besucht hatte, beschloss Katharine, Schauspielerin zu werden.
Anfang der 1930er Jahre gab sie ihr Debüt auf Broadway. Bereits nach den ersten Aufführungen erhielt sie Angebote von Hollywood-Produzenten. 1932 debütierte sie im Kino in dem Film „The Divorce Case“ an der Seite von John Barrymore und wurde sofort als eine der vielversprechendsten jungen Schauspielerinnen angesehen. Ihr dritter Film, „Early Glory“, brachte ihr den Oscar ein.
Bald darauf wurde Katharine Hepburn zu einer Schauspielerin, die selbst ihre Regisseure wählte.
Ihre wichtigste persönliche Eigenschaft war ihre Unabhängigkeit.
Schon 1928, kurz nach ihrem College-Abschluss, heiratete Katharine Hepburn den aus Philadelphia stammenden Ladlow Ogden Smith. Doch das Paar ließ sich einige Jahre später scheiden; danach heiratete die Schauspielerin nicht mehr und erklärte, sie sei „enttäuscht vom Eheinstitut“.
1942 lernte Katharine Hepburn während der Dreharbeiten zum Film „Woman of the Year“ Spencer Tracy kennen, das Sexsymbol des amerikanischen Kinos. Ihre Beziehung dauerte ein Vierteljahrhundert, wurde aber nie öffentlich thematisiert. Tracy konnte seine Ehefrau und seinen tauben Sohn nicht verlassen, und Hepburn gab die Existenz ihrer Beziehung erst nach dem Tod ihres Geliebten zu.
Zusammen drehten sie mehrere Filme; ihre letzte Rolle in „Guess Who’s Coming to Dinner“ unter der Regie von Stanley Kramer brachte ihr 1967 einen weiteren Oscar ein.
Die Liste der Schauspieler, mit denen Hepburn zusammenarbeitete, würde jede andere Schauspielerin ehren: Humphrey Bogart in „Queen of Africa“ (1951), Peter O’Toole in „The Lion for Real“ (1968), John Wayne in „Rustler Sam“ (1975), Henry Fonda in „On Golden Pond“ (1981) und Warren Beatty in „Love Story“ (1994 – Hepburns letzter Film).
Bei ihr gab es mehr als fünfzig Rollen, und fast keine davon war eine Nebenrolle.
Viermal erhielt sie den Oscar – mehrmals mehr als jeder andere Schauspieler in der Geschichte. 12 Mal wurde sie dafür nominiert. Zu Recht wurde sie als „nationales Vermögen der USA“ und als „die erste Dame des Kinos“ bezeichnet. Zusammen mit Bette Davis galt sie dem American Film Institute als die größte Schauspielerin in der Geschichte Hollywoods.
Nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Unabhängigkeit war Hepburn stets äußerst offen in ihren Äußerungen. Kulturhistoriker sehen sie als entscheidende Figur bei der endgültigen Emanzipation der Frauen im 20. Jahrhundert.
Während ihres ganzen Lebens genoss Katharine Hepburn gute Gesundheit; doch Mitte der 1990er Jahre, nach dem Ende ihrer Filmkarriere, verschlechterte sich ihr Zustand allmählich.
Im Mai 2003 wurde bei der Schauspielerin eine schnell wachsende Tumorerkrankung im Hals diagnostiziert; aufgrund ihres hohen Alters entschied man sich jedoch dagegen, medizinische Eingriffe vorzunehmen.
Katharine Hepburn verstarb am 29. Juni 2003 im Alter von 96 Jahren in ihrem Haus in der kleinen Küstenstadt Old Saybrook im US-Bundesstaat Connecticut. Sie wurde auf dem Familienfriedhof Cedar Hill in Hartford beigesetzt.


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