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Grigori Golberg war ein sehr reicher und bekannter Kaufmann. Um Vorsitzender des Kaufmannvereins von Charkiw zu werden, ließ er sich zum Orthodoxen Christen taufen und spendete eine große Summe Geld für den Bau der Dreifürstenkirche. Es gibt jedoch auch eine andere, interessantere und romantischere Version über die Entstehung dieser Kirche: Golberg verliebte sich in ein Mädchen namens Maria, deren Grundstück später zum Bau der Kirche genutzt wurde. Grigori machte Maria einen Heiratsantrag, erhielt jedoch eine Forderung – er musste sich taufen lassen, was er auch tat. Gleichzeitig überredete er seine beiden Brüder, Iwan und Wassili, ebenfalls das orthodoxe Christentum anzunehmen. Durch Zufall entsprachen die Namen der Brüder bei ihrer Taufe den Namen der Heiligen der russisch-orthodoxen Kirche, und so beschloss Grigori, die Dreifürstenkirche zu bauen. Der Metropolit stimmte dem Bau zu, und Maria stellte das notwendige Grundstück zur Verfügung. So wurde die Kirche in den Jahren 1907 bis 1915 erbaut. Die Leitung des Bauprojekts übernahm der erfahrene Architekt Lovzov, doch er konnte es nicht zu Ende führen – er starb fast sofort nach Beginn der Bauarbeiten. Seine Arbeit wurde von einem anderen talentierten Architekten, W. N. Pokrowski, fortgesetzt. Als Innovator achtete Pokrowski sorgfältig auf die Pläne seines Vorgängers. Für die Malereien in der Kirche wurde der talentierte Petersburger Künstler Alexei Jakowlewitsch Sokolow engagiert. Er war Schüler der Akademie der Künste und hatte unter der Leitung von I. E. Repin und W. A. Serow studiert. Die feierliche Einweihung der Dreifürstenkirche, deren Bau im Wesentlichen Ende 1914 abgeschlossen war, fand am 29. Mai 1915 statt. Die Kirche bot Platz für bis zu 650 Menschen gleichzeitig. Für den Bau wurden etwa 2 Millionen Ziegelsteine verwendet; die Gesamtkosten beliefen sich auf 200.000 Rubel nach damaligen Preisen. Interessante Fakten: Die sechszackigen Sterne in den Medaillons an den Wänden der Kirche sind ein häufig vorkommendes Ornament in der traditionellen kirchlichen Malerei. In Charkiw werden sie jedoch mit der Person von Grigori Golberg in Verbindung gebracht – einem Juden, der zum Orthodoxen Christen wurde. Adresse: Charkiw, 1.-Jägerarmee-Straße 103. Quelle: vk.com/old_kharkov #Kharkov #Charkow #1stolica_history #moskalewska
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