Vor 123 Jahren wurde Boris Leonidowitsch Pasternak am 29. Januar geboren2 Fotos
Vor 123 Jahren wurde Boris Leonidowitsch Pasternak am 29. Januar 1890 in Moskau geboren. Seine Familie gehörte zur Intelligenzija: sein Vater war Künstler, seine Mutter Pianistin. Boris hatte einen jüngeren Bruder und zwei Schwestern. In dem Haus der Pasternaks pflegten Musiker und Schriftsteller häufig zu Gast zu sein, darunter auch Lew Tolstoj. Als Kind begeisterte sich Boris für Musik und komponierte sogar Sonaten. Er absolvierte die Gymnasie mit einer Goldmedaille und studierte anschließend an der Moskauer Universität zunächst Rechtswissenschaften und später Philosophie. Auch in Deutschland studierte er Philosophie. Ab den 1910er Jahren stand Boris in Kontakt mit Futuristen. Seine ersten Gedichte wurden 1913 veröffentlicht, und 1914 erschien sein erstes Buch – „Der Zwilling in den Wolken“. In den 1920er Jahren schrieb Pasternak viele Gedichte und Erzählungen, und 1928 begann er auch mit der Prosa. In dieser Zeit erhielt er offizielle Anerkennung in der Sowjetunion. Er engagierte sich aktiv in der Arbeit des Schriftstellerverbandes der SSSR, aber 1936 wurde er beschuldigt, von der Realität abgeschnitten zu sein, und begann allmählich, sich von der offiziellen Literatur zu distanzieren. Während dieser Zeit widmete Pasternak sich voll und ganz seiner Kunst, übersetzte Werke von Shakespeare, Goethe und Schiller. Heute kennen wir diese Dichter genau wegen Pasternaks Übersetzungen. Im Jahr 1958 erhielt Pasternak den Nobelpreis für Literatur. Dieser Preis wurde jedoch mit seinem antisowjetischen Roman „Der Doktor Schiwago“ in Verbindung gebracht, weshalb Pasternak gezwungen war, ihn abzulehnen. Unter Anfeindungen litt der Schriftsteller nicht lange und verstarb am 30. Mai 1960 an Lungenkrebs in Peredelkino. Obwohl er offiziell als „Außenseiter“ galt, kamen viele Menschen zu seiner Beerdigung – darunter auch Bulat Okudschawa, Naum Korschawin und Andrei Wosnesenski. Der Roman „Der Doktor Schiwago“ wurde erstmals in unserem Land im Jahr 1988 im Magazin „Nowy Mir“ veröffentlicht, und die Medaille sowie der Diplom des Nobelpreisträgers wurden an Pasternaks Sohn Eugenius überreicht.


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