Puschkinskaja 12, Charjowsker Choralscher Synagoge | otdih.pro

Puschkinskaja 12, Charjowsker Choralscher Synagoge6 Fotos

Puschkinskaja 12, Charkower Choralsynagoge

Die Charkower Choralsynagoge ist ein einzigartiges Denkmal der jüdischen Synagogenarchitektur. Ihre architektonischen Formen vereinen die Errungenschaften europäischer Stile verschiedener Epochen – maurische sowie romanisch-gotische Einflüsse – wodurch sie sich von den Synagogen Westukrainas unterscheidet.
Im Geiste des Jugendstils erbaut: Im Jahr 1906 wurde die verfallene Gebetsstätte auf Anordnung der Gouvernementsverwaltung geschlossen, und die Gemeindemitglieder mussten in privaten Räumlichkeiten beten. Im Jahr 1909 beauftragte die Leitung der ersten jüdischen Gebetsstätte den Kaiserlichen Architektenverein von Sankt Petersburg, einen Wettbewerb zur Erstellung von Entwürfen für eine Choralsynagoge in Charkow auszurufen. Den Sieg errang J.G. Gewirtz.

Zuvor befand sich an dieser Stelle das Herrenhaus der Adelsfamilie Zarudny, das Anfang des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Jaroslawski P.A. erbaut wurde.
Ab 1867 beherbergte das Gebäude zunächst ein Männerpensionat unter der Leitung von Prof. Robusch, später ein Frauenpensionat; von 1867 bis 1906 diente es als erste jüdische Gebetsstätte. Dokumente zufolge umfasste die Gemeinde der ersten Synagoge im Jahr 1887 insgesamt 800 Mitglieder. Während der Jahrmärkte kamen bis zu 3000 weitere Juden in die Stadt, um an Handelsaktivitäten teilzunehmen. Das Gebäude wurde 1910 abgerissen, um Platz für den Bau der neuen Synagoge zu schaffen.

Der Grundstein für die neue Choralsynagoge wurde am 10. Mai 1910 gelegt. Die alte Synagoge wurde im selben Jahr abgerissen; bereits im September 1913 wurde an derselben Stelle, der Puschkinskaja 12, die neue, einzigartige Choralsynagoge errichtet.

Die Synagoge wurde etwa zehn Jahre lang für ihren ursprünglichen Zweck genutzt; anschließend wurde das Gebäude zusammen mit seinem gesamten Inhalt im Jahr 1923 von der sowjetischen Regierung enteignet und dem jüdischen Arbeiterclub übergeben.

Der Club nutzte das Gebäude bis 1941; nach dem Krieg wurde es als Sporthalle genutzt. Bei der Umgestaltung des Gebäudes für neue Zwecke wurden seine einzigartigen Innenräume zerstört und die Halle in zwei Ebenen unterteilt. Im Jahr 1990 wurde das Synagogengebäude der religiösen Gemeinde zurückgegeben und restauriert.

Laut einigen Zeitzeugen befand sich nach dem Krieg auch im Keller der Synagoge eine Boxhalle.

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