Internetmythen – oder: Schönheit ist eine schreckliche Macht

Jeder von uns hat sich schon einmal an das globale Netz gewandt, um Antworten auf interessante Fragen zu finden – besonders in Bezug auf verschiedene Ratschläge zum Thema Schönheit (die Mädchen werden mich verstehen).
Nach einem weiteren misslungenen Versuch, meine Ausstrahlung zu verbessern, musste ich mir die Frage stellen: „Kann man Informationen aus dem Internet wirklich vertrauen?“ Schließlich findet man unter vier schlechten Ratschlägen immer noch einen guten! Nur persönliche Erfahrungen sowie Berichte von Menschen, die diese Ratschläge bereits selbst ausprobiert haben, können dabei helfen, die Wahrheit zu erkennen.
Lassen Sie uns einige beliebte Internetmythen über Gesundheit und Schönheit entlarven.
Myth Nr. 1.Ab mit Alkohol!
Auf einer Schönheitswebsite las ich, dass Alkohol der Haut sehr schadet – und glaubte das sofort. Ein halbes Jahr lang verwendete ich Produkte mit möglichst geringem Alkoholgehalt. Natürlich wurde meine Haut dadurch nicht schöner! Erst nach einem Besuch beim Dermatologen erfuhr ich die Wahrheit: Alkohol kann nämlich sowohl nützlich als auch schädlich sein. Er gehört zu den besten bekannten Desinfektionsmitteln – er reinigt die Haut, entfettet sie und verursacht keine Allergien. Es gibt zahlreiche Arten von Alkoholprodukten; einige davon haben sogar feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Verluste: Zeit und Geld für unnötige Hautprodukte.
Ratschläge: Besprechen Sie die Verwendung von Alkoholprodukten mit einem Dermatologen und wählen Sie solche aus, deren Inhaltsstoffe zu Ihrer Hauttyp passen.
Myth Nr. 2.Schokolade ist schädlich!
Das Internet überzeugte mich davon, dass Schokolade der Haut und der Figur schadet – und keinen Nutzen bringt. Warum sollte man sie dann überhaupt essen?! Glücklicherweise stimmt das überhaupt nicht. Einer der Hauptvorteile von Schokolade ist ihre entspannende Wirkung: Sie hilft gegen Depressionen, verbessert die Stimmung und wirkt sich somit positiv auf Körper und Aussehen aus. Zudem enthält Schokolade Antioxidantien, die die Haut gut pflegen. Außerdem schützt sie vor Karies – der in Schokolade enthaltene Kakao vertreibt Bakterien von den Zähnen.
Verluste: Negatives Gefühl und Unzufriedenheit mit sich selbst.
Ratschläge: Verwenden Sie Schokolade in Maßen – sie ist zwar gesund, aber nur in begrenzten Mengen. Zu viel Süßes schadet der Figur.
Myth Nr. 3.Natürliche Kosmetik verursacht keine Allergien!
Man möchte gerne daran glauben – und im Internet gibt es tatsächlich Bestätigungen für diese Behauptung. Aber wenn Ihre Haut zu Allergien neigt, sind Sie nicht vor allen Risiken geschützt. Seien Sie vorsichtig mit Kosmetikprodukten, die als „hypoallergen“ gekennzeichnet sind – meistens werden nur die am häufigsten vorkommenden allergieauslösenden Inhaltsstoffe weggelassen.
Verluste: Drei Monate mit teuren Kosmetikprodukten, die angeblich hypoallergen waren – letztendlich halfen sie jedoch nicht.
Ratschläge: Suchen Sie vor der Verwendung neuer Kosmetika unbedingt Rat bei einem Fachmann. Wenn Ihre Haut allergisch reagiert, führen Sie zuerst einen Probetest durch und beobachten Sie die Ergebnisse.
Myth Nr. 4.Brüchige Haare? Kein Problem!
„Man kann sie wiederherstellen“, behauptet das Internet. Nachdem ich mehrere Balsame und Spülungen für brüchiges Haar ausprobiert hatte, stellte ich jedoch fest: Beschädigte Haarspitzen lassen sich nicht reparieren. Die Produkte verbinden die Haare nur vorübergehend – bis zum nächsten Waschen.
Verluste:> Zeit und Geld für nutzlose Produkte.
Ratschläge: Wenn Ihre Haare brüchig sind, ist das Einzige, was hilft, ein Haarschnitt.
Myth Nr. 5.Gesunde Haare sind schmutzige Haare?
Das Internet warnt davor, die Haare täglich zu waschen – mir erschien das plausibel, also probierte ich es aus. Nach drei Tagen stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht der Fall ist. Haare sollten nur gewaschen werden, wenn sie schmutzig sind; manche Menschen benötigen es einmal pro Woche, andere täglich. Moderne Shampoos enthalten schonende Inhaltsstoffe – also brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.
Verluste:> Nach drei Tagen dieses „Experiments“ fragte ich mich ernsthaft, was mit meinen Haaren los war… Mein Selbstvertrauen litt etwas darunter.
Ratschläge:> Waschen Sie Ihre Haare richtig – das Shampoo sollte auf die Kopfhaut und nicht auf die Haare selbst aufgetragen werden. Seien Sie vorsichtig mit nassen Haaren, sie sind sehr leicht zu beschädigen.
Myth Nr. 6.Heimische Gesichtsmasken!
Wir möchten gerne an solche „Märchen“ glauben – und das Internet fördert diese Vorstellung nur noch. Kürzlich probierte ich eine Algenmaske zum Abnehmen aus; im Internet hieß es, sie sei sehr effektiv und schon nach der ersten Anwendung sorgt sie für Gewichtsverlust an problematischen Stellen. Außerdem sei es nicht notwendig, in ein Kosmetikstudio zu gehen – man könne die Maske auch zu Hause anwenden. Leider funktionierte die Maske bei mir nicht: Die gemahlenen Algen lösten sich ständig auf und verschmutzten mich sowie alles um mich herum. Nach 40 Minuten musste ich die Maske mühsam entfernen – mein Gewicht blieb jedoch unverändert.
Verluste:> Geld und meine geliebte Badezimmerwand, die ich 30 Minuten lang reinigen musste.
Ratschläge:> Algenmasken sind tatsächlich wirksam – sie pflegen die Haut und helfen beim Abnehmen. Aber man sollte sie richtig anwenden, am besten in einem Kosmetikstudio. Nur nach einer vollständigen Behandlung (10–15 Anwendungen) kann man wirklich sichtbare Ergebnisse erzielen.

Myth Nr. 7.Sonne hilft gegen Akne!
Durch das Internet erfuhr ich, dass Sonnenlicht Akne bekämpft – also versteckte ich mein Gesicht ständig unter großen Hüten. Doch meine Haut wurde trocken und rötete sich; die Sonne trocknet die empfindliche Gesichtshaut aus und lässt sie zusätzlich mehr Fett produzieren, was zu verstopften Poren führt.
Verluste:> Wieder einmal musste ich Geld für Kosmetikprodukte ausgeben, um meine Haut zu behandeln.
Ratschläge:> Sie können sich zwar in der Sonne aufhalten – aber nur in Maßen und zu bestimmten Zeiten. Überprüfen Sie außerdem, ob Sie eine Allergie gegen Sonnenlicht haben.
Lernen Sie aus den Erfahrungen anderer – und wenn Sie einen Ratschlag im Internet finden, suchen Sie lieber nach Berichten darüber oder sprechen Sie mit einem Fachmann. Wie man sagt: Vertrauen Sie, aber überprüfen Sie – und am besten nicht an sich selbst!
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