Der Traum namens Panamera

Das Bestreben der Designer, der Porsche Panamera ein individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen, war erfolgreich. Die Panamera ist nicht mit anderen Autos zu verwechseln – man erkennt sie lediglich an ihrer geringfügigen Ähnlichkeit mit dem Cayenne: An bestimmten Bauteilen sowie der Karosserieteilung weist die Panamera Übereinstimmungen mit ihrem „Verwandten“ auf.
In der Gestaltung des Interieurs der Panamera ist der typische Porsche-Stil erkennbar: Es gibt keine Überflüssigkeiten bei den dekorativen Elementen der Frontpanel und des Armaturenbretts. Die Ausstattung des Innenraums erfolgt mit hochwertigen Materialien. Kritiker weisen darauf hin, dass nur die Schalter auf der Hauptkonsole nicht dem Status dieses Autos entsprechen. Für die Innenauspolsterung wird natürliche Leder verwendet; die Farbe und das Verarbeitung des Leders hingegen überlassen werden dem Geschmack des Käufers.

Die Hinterreifen sind angetrieben, jedoch ist auch eine Allradantriebsversion verfügbar. Es gibt keinen Mitteldifferenzial; stattdessen wird die Vorderachse automatisch eingekoppelt, wobei die Steuerung dieser Kupplung elektronisch erfolgt. Dies ähnelt in gewisser Weise dem bayerischen xDrive-System. Der Turbo-Ausstattungsgrad beinhaltet standardmäßig auch Allradantrieb.

Die Fahrwerktechnik der Porsche Panamera ist erstklassig. Auf Wunsch können auch elastische Elemente aus pneumatischem Material bestellt werden, die für eine gleichmäßigere und sanftere Fahrt sorgen sowie zu geringeren Neigungen des Fahrzeugs bei Kurvenfahrung führen. Bei einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde lässt sich das Fahrzeugchassis mithilfe einer Tastenbedienung um 20 Millimeter anheben, sodass es Unebenheiten auf der Straße problemlos überwinden kann.Bei höheren Geschwindigkeiten geschieht genau das Gegenteil: Die Panamera sinkt um zwei und eine halb Millimeter, wodurch das Fahrzeug durch die Verlagerung des Schwerpunkts nach unten besser zu steuern ist. Die Einsatz von elektronischer Regelung der Federungen (System PASM mit den Modi Normal, Sport und Sport Plus) ermöglicht es, die Dämpfer entsprechend den Bedingungen sowie den Wünschen des Fahrers anzupassen. Das PDCC-System sowie die pneumatische Federung sorgen zusammen für hervorragende Fahreigenschaften der Panamera.

Auf den gleichen Leichtmetallrädern mit einem Durchmesser von 18 Zoll werden vorne und hinten unterschiedliche Reifenmodelle verwendet. In der Turbo-Version sind 19-Zoll-Reifen eingebaut; es ist auch möglich, 20-Zoll-Reifen zu montieren. Die Vorderradbremsbeläge haben einen Durchmesser von 360 Millimetern, die Hinterradbremsbeläge 330 Millimeter. Auf Wunsch können auch keramische Bremsbeläge eingebaut werden, die noch besser zu diesem leistungsstarken Auto passen.

Die Abmessungen der Porsche Panamera lauten wie folut: Länge 4970 Millimeter, Breite 1931 Millimeter, Höhe 1418 Millimeter, Radstand 2920 Millimeter sowie Außenbremeleffekt 1658/1662 Millimeter. Der Karosserie und der tragende Rahmen werden aus herkömmlichem Stahlblech gefertigt. Wahrscheinlich wäre das Auto viel besser, wenn anstelle davon Aluflegierungen verwendet würden – und entsprechend auch deutlich teurer.Porsche Panamera verfügt über eine hervorragende Aerodynamik mit einem Luftwiderstandskoeffizienten von 0,29. Zu den weiteren Faktoren, die zu den ausgezeichneten Fahreigenschaften beitragen, gehören der Venturi-Diffusor (der das Auto bei hohen Geschwindigkeiten enger an die Straße drückt), ein hinteren beweglicher Spoiler sowie sogenannte „aktive“ Aerodynamische Elemente.Das Gewicht des ausgestatteten Porsche Panamera S mit Sportausstattung und Allradantrieb beträgt 1855 Kilogramm. Das in den Tests verwendete Fahrzeug wog 1865 Kilogramm; die Lastverteilung auf die Vorder- und Hinterachse betrug jeweils 53 Prozent und 47 Prozent. Der Porsche Panamera 4S ist etwas schwerer – er wiegt 1925 Kilogramm, wobei die Gewichtsverteilung 53,4 Prozent und 46,6 Prozent beträgt. Die Porsche Panamera Turbo erreicht in nur 4,2 Sekunden eine Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stund; ihre Höchstgeschichte beträgt 303 Kilometer pro Stert. Der Kraftstoffverbrauch liegt bei 12,2 Litern pro 100 Kilometer.

Finden Sie die besten Fachleute für Ihr Projekt

Reparatur-, Bau- und Renovierungsspezialisten stehen Ihnen jetzt zur Verfügung

Empfohlene Artikel