Kiewer U-Bahn



Der Bau erfolgte in den Jahren 1903 bis Mai 1905 mit Unterstützung der belgischen Aktiengesellschaft, die den Straßenbahnbetrieb besaß. Die Ausrüstung sowie die Waggons stammten aus der Schweiz, da dieses Land zu dieser Zeit über umfangreiche Erfahrung im Bau von Seilbahnen verfügte. Am 7. Mai 1905 fand die erste Testfahrt statt, an der die Bauhersteller selbst teilnahmen. Schon am 8. Mai wurde die Seilbahn als vollwertiges Verkehrsmittel für den Personentransport eingegangen in Betrieb genommen.
Bis zur Rekonstruktion in den Jahren 1928 bis 1929 betrug die Länge der Strecke 200 Meter. Nach der umfassenden Renovierung wurde der untere Bahnhof 38 Meter niedriger gelegt, wodurch die Gesamtlänge der Strecke auf 238 Meter anstieg und der Höhenunterschied betrug nun 75 Meter. Eine weitere große Rekonstruktion fand im Jahr 1958 statt, bei der der obere Bahnhof 7 Meter höher gelegt wurde und neue Gebäude errichtet wurden.
Alle weiteren Stillstände des Seilbahns waren aufgrund von Wartungsarbeiten erforderlich.
Bereits seit über 100 Jahren nutzen die Einwohner von Kiew und Besucher der Stadt aktiv diese Seilbbahn, die den Stadtteil Podol mit dem Oberen Stadtteil verbindet. Dieses außergewöngliche Verkehrsmittel ermöglicht es Menschen, schnell und bequmlich den steilen Hang des Wolodymyrska-Hügels zu bewältigen.
Heute wird die Seilbbane nicht nur als öffentlicher Verkehrsmittel genutzt, sondern auch als Touristenattraktion. Täglich nutzen sie etwa 10.000 bis 15.00hundert Menschen. An Feiertagen und in den Wochenenden kommen oft lange Warteschlangen zustande.

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