Irischer Schloss. Innenräume

Im irischen Schloss, in dem wir letzte Wochenende verbracht haben, ist das Erdgeschoss unbewohnt; die übrigen Stockwerke beherbergen 8 Schlafzimmer und 7 Badezimmer, sodass dort 16 Personen bequem wohnen können. Weitere 14 Personen können in Cottages, die sich 50 Meter vom Schloss entfernt befinden, übernachten.

Es handelt sich um ein familiäres Wohnschloss – keine Hotelunterkunft – und hier verbinden sich museale Atmosphäre mit den Wohnräumen der Söhne der Besitzer, deren Zimmer mit halbnackten Fotos ehemaliger Freundinnen dekoriert sind. Je nach Jahreszeit beherbergt das Schloss zwischen 10 und 15 Personen. Einige wohnen direkt auf dem Gelände, die meisten kommen jedoch zum Arbeiten hierher. Hier sehen Sie, was sich hinter den dicken Mauern des Schlosses verbirgt:

Haben Sie sich jemals gefragt, wie eine Türklingel in einem Schloss aussieht? Es handelt sich um eine alte, etwas verblasste Taste mit angenehmer, melodischer Klingelton.

Im Hauptfoyer empfängt die Gäste ein Kamin, an dessen Seiten schwarze Mauerwerke zu sehen sind. Bei Hochzeiten und Feiern tanzen hier Mitglieder der Gruppe Riverdance:

In diesem Wohnzimmer werden Whiskys probiert oder man plaudert am Kamin miteinander:

Im Schloss gibt es viele versteckte Türen. Wenn Sie genau hinschauen, werden Sie eine Tür in der Wand entdecken:

Sämtliche freien Flächen im Schloss sind mit Fotos, Statuen, Vasen, Tellern, Schachteln und anderen Gegenständen gefüllt – hier entsteht auf keinen Fall das Gefühl der Leere.

Der Hauptempfangssaal – bei Hochzeiten wird hier alle Möbel entfernt und die Tische aufgestellt:

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Andernfalls könnten die Gäste während der Feierlichkeiten versehentlich wirklich einzigartige Gegenstände beschädigen – zum Beispiel diese weißen Sofas aus dem 17. Jahrhundert. Ich habe mich nie getraut, darauf zu sitzen; das Gefühl war wirklich ungewöhnlich. Solche Objekte und Möbel sieht man normalerweise nur in Museen hinter Absperrbändern und unter strenger Aufsicht – hier hingegen stehen sie ganz natürlich in „Wohnräumen“ und können von Menschen benutzt werden.

Das Speisezimmer für feierliche Anlässe – an diesem Tisch haben viele berühmte Personen gesessen:

Nach den Etikettenregeln darf ein Ehemann beim Abendessen nicht neben seiner Frau sitzen; deshalb saßen wir auf gegenüberliegenden Seiten des Tisches. So sollen die Ehepartner sich nicht gegenseitig ablenken, sondern mit anderen Gästen kommunizieren.

Die bezaubernde Schlossbesitzerin hat selbst das Abendessen für uns zubereitet und serviert:

Ich wählte zarte Lammfleisch mit Minzsoße, junge Kartoffeln aus dem hiesigen Garten und geschmorte Tomaten:

Als Dessert wurden uns Bananen serviert, die mit Brandy und Sahne gebacken worden waren:

In den zweiten Stock führt eine riesige Wendeltreppe:

Das Foyer im zweiten Stock:

Im Schloss gibt es eine große Anzahl von Büchern. Oxana Flanagan, die Leiterin des Unternehmens Your Royal Wedding, das hier Hochzeiten organisiert, hat in letzter Zeit begonnen, eine Bibliothek für russischsprachige Gäste einzurichten. In einem der Schränke fand ich zwei Bücher von Larisa Teplyakova:

Früher habe ich oft davon geträumt, so einen Teleskopbecher auf meinem Schreibtisch zu haben:

Das Zimmer des jüngeren Sohnes der Schlossbesitzer – an den Wänden hängen Fotos seiner früheren Freundinnen; einige davon sind ziemlich freizügig gehalten:

Neben dem Bett liegt ein Heizkissen – aufgrund der hohen Kosten für die Beheizung des Schlosses ist nicht in allen Zimmern immer warm. Dieses Heizkissen ist sicherlich ein sehr netter Detailschmuck für das Gesamtbild des Schlosses und seiner Besitzer.

Im Schloss herrscht eine ganz gemütliche, heimelige Atmosphäre. Wenn Sie die formelle Etikette eines Luxushotels bevorzugen, dann ist dieses Schloss definitiv nicht das Richtige für Sie. Hier sieht alles aus wie ein gewöhnliches Haus englischer Aristokraten – mit ihrem Lebensstil und ihren Interessen: Reitsport, Jagen, Kunst, Radfahren:

Das Zimmer des älteren Sohnes:

Unseres Zimmers – in diesem Raum haben bereits politische Führer und Hollywood-Sterne übernachtet:

Als wir das Zimmer betraten, dachte ich sofort: „Wo ist eigentlich das Badezimmer?“ Es befindet sich hinter einer weiteren versteckten Tür:

Von dem Badezimmerfenster aus hat man einen Blick auf den größten privaten See in Europa:

Mir hat dieses Fenster mit dem blauen Glas darin besonders gut gefallen:

Auf diesem Foto ist deutlich zu sehen, wie dick die Wände des Schlosses sind – das WLAN-Signal kommt kaum durch diese Wände durch, weshalb die Besitzer in fast jedem Zimmer einen WLAN-Repeater installieren mussten:

Dieser runde Raum nimmt den gesamten zweiten Stock einer der Türme ein:

Das „ägyptische“ Badezimmer:

Dieser Raum wird „Thronsaal“ genannt – weil das Badebecken dort einem Thron ähnelt (siehe nächstes Foto):

Und das hier ist das originellste Badezimmer, das ich je gesehen habe. Eine Treppe führt zum Dachboden, der seit langer Zeit ungenutzt bleibt und voller Spinnweben ist; direkt dort wurde ein Badebecken eingebaut:

Treppe zum Dachboden:

Der Ausblick von der Dachterrasse des Schlosses variiert je nach Wetterbedingungen:

So endet meine Beschreibung meiner Reise nach Irland. Nächste Woche reise ich nach Sankt Petersburg, um an einem Rennfahrturnier rund um den Ladogasee teilznehmen. Eine ganze Woche lang werde ich in einer Hütte zelten und dabei zahlreiche Mücken stechen lassen… Die Bedingungen werden dort ganz anders sein als bei meinem Aufenthalt im Schloss. Stay Tuned! P.S.: Die Reise wurde von der Firma Your Royal Wedding organisiert.

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